Enthaarungsmittel zur dauerhaften Haarentfernung

Enthaarungsmittel zur dauerhaften Haarentfernung

Enthaarungsmittel zur dauerhaften Haarentfernung

Enthaarungsmittel – Alternative zur Rasur durch chemische Enthaarung mit Cremes oder Lotionen

Die Haarentfernung mit Enthaarungscremes oder Tinkturen gehört ebenso wie die Rasur zu den Depilationsverfahren, bei denen nur der sichtbare Teil des Körperhaares entfernt wird. Die Haarwurzeln bleiben davon unbeeinflusst. Aus diesem Grund wächst das Haar bei der chemischen Haarentfernung nach kurzer Zeit wieder nach, die Enthaarung muss regelmäßig wiederholt werden. Enthaarungsmittel, die chemisch wirken, enthalten den Wirkstoff Thioglycol, der sich in Verbindung mit Wasser zu Schwefelwasserstoff umsetzt. Die Substanz löst das einzelne Haar nach einer kurzen Einwirkzeit oberhalb des Porenausgangs, so dass es mit einem Spatel abgenommen oder unter der Dusche abgespült wird. Im Gegensatz zur Rasur entstehen hier keine Stoppeln und die Haut bleibt länger glatt. Die Anwendung ist denkbar einfach: Das Enthaarungsmittel wird auf die Haut aufgetragen und wirkt je nach Herstellerangaben für einige Minuten ein. Allerdings sollte man sich bei der Benutzung im Klaren darüber sein, dass Thioglycol ein giftiger Stoff ist, der über die Haut in den Organismus gelangt. Oft treten durch die starke chemische Reizung Überempfindlichkeiten und Hautirritationen auf. Für den Intimbereich und das Gesicht sind diese Mittel aufgrund ihrer Aggressivität deshalb nicht geeignet.

Kalt- und Heißwachs

Ein weiteres häufig angewandtes Enthaarungsmittel ist Wachs. Hierzu gibt es zwei verschiedene Verfahren: So kann das Haar zum einen mit Kaltwachs, zum anderen mit Heißwachs entfernt werden. Das Wachs besteht aus Bienenwachs, Walrat, Mineralwachsen und Harzen. Beim Kaltwachsverfahren werden Wachsstreifen auf die Haut gelegt und nach einiger Zeit mit einem Ruck wieder abgezogen. Die Körperhaare kleben im Wachs und werden beim Abnehmen gegen die Wuchsrichtung aus der Haut gerissen. Bei der Anwendung von Heißwachs oder Warmwachs wird das gleiche Verfahren genutzt, mit dem Unterschied, dass das Wachs vorher erwärmt wird und so die Haare noch besser umschließt. Je nach Empfindsamkeit der Körperregion kann diese Methode recht schmerzhaft sein. Auch bei der Anwendung von Wachs als Enthaarungsmittel verbleibt die Haarwurzel in der Haut und das Haar wächst nach einiger Zeit wieder nach. Wie lang die Wirkung anhält, hängt von der individuellen Wachstumsgeschwindigkeit des Haares ab. Für sehr schmerzempfindliche Menschen kann diese Enthaarungsmethode eine Quälerei sein. Oft verbleiben einige Haare in der Haut, durch die mechanische Beanspruchung kann es zu Rötungen und Pickeln kommen.
Enthaarung mit Zucker

Ein relativ neues und doch schon sehr altes Enthaarungsmittel ist Zucker. Bei dieser Methode wird eine Zuckermasse auf die Haut aufgetragen und mit Hilfe eines Stoffstreifens wieder abgezogen. Die Wirkung ist ähnlich wie beim Enthaaren mit Wachs: Durch das Abziehen der Masse entgegen der Wuchsrichtung werden die Haare ausgerissen. Großer Vorteil dieser Methode ist, dass keine mineralischen oder giftigen Bestandteile auf die Haut aufgebracht werden. Allerdings ist der Erfolg dieser Behandlung – die auf Dauer zu einer vollständigen und dauerhaften Enthaarung der behandelten Zonen führen soll – in Fachkreisen umstritten.

1 Comment so far

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  1. wamnails
    #1 wamnails 2 Oktober, 2014, 08:36

    “”Allerdings ist der Erfolg dieser Behandlung – die auf Dauer zu einer vollständigen und dauerhaften Enthaarung der behandelten Zonen führen soll – in Fachkreisen umstritten.”

    Wie kommt Ihr darauf das die Haarentfernung mit Zuckerpaste in Fachkreisen umstritten sein soll?? Wir arbeiten seit vielen Jahren mit dieser Methode und sind sehr erfolgreich was die Haarwuchsreduktion betrifft. Jedoch von dem Begriff -Dauerhaft- distanziere ich mich.

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