Das ist auch die Version, die üblicherweise in Kursen gezeigt wird ... also technisch vollkommen OK......
Ich modelliere auch auf einer Fließschicht-alles bestens
...für mich die beste Methode.
Bei z.B. ABC Impuls würde das mit Streichen kein vernünftiger Aufbau werden oder nur mit sehr viel Feilen, deswegen
muss da modeliert werden.
Ich meinte das ja auch nicht grundsätzlich-eigentlich ergibt sich ja fast zwangsläufig aus der Viskosität, wie man ein Material verarbeiten muß-ein Dünnes läuft Dir wohl eher weg wenn Du versuchst damit zu modellieren.
Aber mit den Molekülbildungen dürfte das aber wenig zu tun haben, die werden
ja sowohl beim Streichen als auch beim Modellieren gegeneinander verändert ...
Um Molekülketten zu schädigen/aufzulösen bedarf es etwas mehr als einem Pinsel, so was geht nur auf chemischer Basis ...
So klein die "Armen" auch sein mögen ...
So war das auch nicht gemeint-es geht nicht um das rumrühren oder die Art des Auftragens mit dem Pinsel sondern die Schichtdicke im einmaligen Auftrag(also ohne zwischenhärten).
Die Monomerketten bilden sich ja erst während der Polymerisation aus(unter UV-Licht).
Und da hab ich das jetzt so verstanden, daß manche Gele(eben die Modellagegele) eine dickere Schicht brauchen um sich richtig zu vernetzen und ihre optimale Stabilität zu erhalten.Die Netzstruktur der Modellagegele ist wohl komplexer(was ja eigentlich auch Sinn machen würde, denn die sollen ja die Stabilität in die Modellage bringen).Und daß deshalb Modellage/Sculptinggele nicht gestrichen werden sollen.
Noch ein Grund für das Modellieren und gegen Streichen ist auch die Möglichkeit der Lufteinschlüsse.
Beim Modellieren ist viel mehr Material mit weniger Gefahr Lufteinschlüsse zu bekommen auftragbar.
LG Beverly