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Thema: Vertrag für Nagelstudio

  1. Emily2009
    Hallo Mandy, darf ich fragen ob du das nun im Studio aushängen hast, oder ob du das den Kunden gibst ? Wie reagieren deine Kundinnen da drauf ? Gab es auch schon welche die nicht unterschrieben haben ? Gehst du die einzelnen Punkte vor Modellage-Beginn mit deinen Kundinnen durch ? Liebe Grüße, Emily

  2. Mandy77
    AGBs hängen bei mir im Studio aus und Kunde wird explizit darauf hingewiesen.

    Beratung hängt nicht mit den AGBs zusammen.

    Ja es gab eine Kundin, die nicht unterschrieben hat, kam nur einmal.

    Bisher hatte ich diesen konkreten Fall noch nicht das eine Kundin nicht bezahlt hat.

  3. mailipgloss
    Zitat Zitat von Mandy77 Beitrag anzeigen
    Was jeder selbst macht ist doch sein Problem, wenn ihr euch mal die Mühe gemacht hättet würdet Ihr sehen das es die AGBs meines Studios sind, diese hängen aus, der Kunde wird darauf hingewiesen und gut.
    Ansonsten hört auf zu "jammern" wenn Ihr Kunden habt die nicht bezahlen und dann nicht den "Arsch in der Hose" habt den verdienten Lohn/Bezahlung einzufordern.
    ich dachte ehrlich gesagt auch das es deine Kunden unterschreiben müssen.

    Aber trotz alledem finde ich es wirklich nett von dir, daß du es uns nicht vorenthälst.
    Danke schön :-)

  4. Mandy77
    Als erstes einmal in DE muss, Betonung liegt auf MUSS niemand etwas unterschreiben, was er nicht möchte.
    Eine Zeitlang hatten wir Probleme was die Absagen der Kunden anbelangte, bzw. haben diese ihre Termine nicht abgesagt, und wenn man Geld verdienen möchte ist wohl ein wenig Planung um den Kunden auch die terminierte Leistung zu bieten das Instrument um zu arbeiten.
    So haben wir uns damals entschlossen unsere AGBs auch auf diesen Umstand hin umzuarbeiten und daraus einen "Pflegevertrag" mit unseren Kunden zu schließen der auf gegenseitigkeit beruht und auch einige Sachen wie die Terminierung eindeutig klärt. Ebenso Gewährleistung, Reparatur und Garantie. Natürlich auch über die Bezahlung. Kein Kunde wurde von uns jemals überredet oder gezwungen etwas zu unterschreiben mit dem er nicht einverstanden ist, sicher kamen Nachfragen, warum wir dies so handhabten, und wir erklärten unseren Kunden das wir wenn wir einen Termin vergeben dieser für uns bindend ist und der Kunde kann auch darauf bestehen, natürlich sind da auch Ausnahmen möglich, Hals oder Beinbruch, also unvorhergesehene Sachen und für den Kunden war es hauptsächlich die Information das er bei Terminabsagen sich bitte an gewisse Fristen halten möchte. Nun aber zur Praxis, auch wenn dies ein rechtlich einwandfreies Vorgehen ist, hätten wir niemals einem Kunden eine Kostennote erstellt wenn er einen Termin nicht abgesagt hat.
    So nun noch zum Punkt der Bezahlung, dies ist bisher noch nicht eingetreten das ein Kunde nicht bezahlt hat, wohl haben wir auch schon öfters mal einen Kundenanruf und die Bitte da sein Lohn/Gehalt leider noch nicht da ist den Termin zu verschieben, diesen Kunden haben und bieten wir auch aus Vertrauen an den Termin dennoch wahrzunehmen und dann später zu bezahlen, es wird uns dann von Kundenseite angeboten den Ausweis oder anderes von Wert als Pfand zu nehmen.
    So das sind unsere Erfahrungen, mit Kunden die, so wie es aussieht von vornherein nicht vorhatten zu bezahlen hatten wir noch nicht zu tun.
    Aber auch für einen solchen Fall haben wir Überlegungen angestellt, wir würden eine Rechnung stellen, dies ganze dann auch so wie es rechtlich vorgesehen ist weiterverfolgen und dann ein eine Firma die sich mit solchen Sachen auskennt und befasst abtreten.
    Gerade im Hinblick auf den Schutz anderer NDs die dann nämlich möglicherweise genau so "geprellt" werden sollen, glaube ich das diese Kunden sich das doch überlegen würden. Von einer Datenbank für "Bad Kunden" halte ich aus datenschutzrechtlichen Gründen überhaupt nichts, ist allein aus diesen Gründen schon so angreifbar und wer soll das entscheiden bzw. den Kunden bewerten.
    Sehe meine harten Worte welche Du als Zitat anführst nicht zu kritisch, ich bin dann bei solchen Sachen auch mal schnell emotional dabei wenn es solche Unkorrektheiten gibt. Es ärgert einen, wenn man gute Arbeit leistet und dafür keine Bezahlung erhält.

  5. alex2305
    Das ist hier zwar schon ein paar Tage alt, aber ich möchte gern etwas dazu sagen:
    @mandy: Grundsätzlich hast Du damit recht. Und um möglichst alle Eventualitäten auszuschließen ist das auch vollkommen in Ordnung. Um aber rechtlich die AGB geltend machen zu können schreibt das deutsche Gesetz vor, dass Endverbraucher die AGB unterzeichnen müssen und ebenso damit bestätigen müssen, dass sie die AGB ausgehändigt bekommen haben bzw. dass sie sie zur Kenntnis genommen haben. Sie nur iM Studio auszuhängen hilft allein leider nicht. Hier muss wirklich eine Unterschrift des Kunde erfolgen.
    Ich finde das Wort"Pflegevertrag" etwas übertrieben. Du bietest eine Dienstleistung an und bist kein Pflegeheim. Ich persönlcih lasse von JEDEM Kunden meine AGB unterschreiben. Eine Kopie bekommen sie in die Hand. Was sie damit machen ist mir wurscht. Aber das ist nur meine Meinung. Kann ja jeder halten wie er will.

  6. bluemchen
    kommt das denn wirklich so oft vor, dass Leute nicht zahlen oder prellen wollen, dass man sich so absichern muß?
    Ich hatte innerhalb von drei Jahren einen einzigen Fall wo ne Kundin nicht genug Geld dabei hatte und mir das Geld bis heute schuldig ist.
    Es waren aber auch nur 12 Euro. Anschrift und Handynummer waren auch falsch...hab mich auch geärgert...aber dann abgeschrieben.
    Sicherlich würde ich mir auch was einfallen lassen, wenn ich sowas öfter erleben würde.

  7. alex2305
    Ich habe es eingeührt, da ich anfangs gleich zweimal von Kunden sitzen gelassen wurde also ich meine, dass der Termin nicht abgesagt wurde. Seitdem hatte ich keine Schwierigkeiten damit. Bei mir was es alos mehr das "Nicht absagen Problem" Wegen Zahlungen hatte ich eigentlich noch nie große Schwierigkeiten. Das hat isch immer alles schnell udn nach Absprache geregelt.

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