Gutscheine und deren Gültigkeit

Dieses Thema enthält 6 Antworten und 4 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  sprotte vor 10 Jahre, 2 Monate.

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  • #9178

    ute
    Mitglied

    Hallo
    Das ist ja auch immer so ein Thema, wo man sich nie so sicher ist.
    Nun habe ich am in meiner Fachzeitschrift was gelesen, was ich Euch dazu mitteilen möchte, da sie ja gerade zu Weihnachten wieder gern viele genommen werden.
    Also dann:

    Geschenkgutscheine dürfen befristet sein(also ein Datum von-bis enthalten)
    Ist die Frist abgelaufen, kann man sich weigern den Gutschein einzulösen, muß allerdings das Geld welches man beim Verkauf erhalten hat zurückgeben.

    Wenn eine Kundin statt eines ausgewiesenen Produktes, lieber ein Behandlung, oder umgekehrt haben möchte, ist der Wert des Gutscheins anzurechnen.

    Wichtig, ist in jedem Fall Kulanz walten zu lassen, denn sie zahlt sich doch meist aus.

    In den Fällen, wo keine Ablauffrist angezeigt ist, gilt die gesetzliche Verjährungsfrist von 3 Jahren.

    LG Ute

    #169487

    tusnelda_zackig
    Mitglied

    Hallo Ute,

    letztens hatten sie einen Bericht im TV wo diese Thema behandelt wurde.

    Auch ein Gutschein mit ausgewiesenem Datum hat eine Frist von 3 Jahren. Das ausgewiesene Datum ist immer nur eine Empfehlung, aber man hat ein Recht, den Gutschein auch später (bis zu 3 Jahren) einzulösen.

    Find ich persönlich total blöd, da ich das Geld vom Gutscheinkauf immer extra lege und erst ins Kassenbuch nehme, wenn ich meine Leistung erbracht habe.

    Bisher haben zwar alle den Gutschein immer in der von mir gesetzten Frist eingelöst, aber man weiss ja nie.

    LG Andrea

    #169484

    ute
    Mitglied

    @tusnelda_zackig 280670 wrote:

    Hallo Ute,

    letztens hatten sie einen Bericht im TV wo diese Thema behandelt wurde.

    Auch ein Gutschein mit ausgewiesenem Datum hat eine Frist von 3 Jahren. Das ausgewiesene Datum ist immer nur eine Empfehlung, aber man hat ein Recht, den Gutschein auch später (bis zu 3 Jahren) einzulösen.

    Find ich persönlich total blöd, da ich das Geld vom Gutscheinkauf immer extra lege und erst ins Kassenbuch nehme, wenn ich meine Leistung erbracht habe.

    Bisher haben zwar alle den Gutschein immer in der von mir gesetzten Frist eingelöst, aber man weiss ja nie.

    LG Andrea

    Hallo Andrea
    Na das lass aber mal ganz schnell sein.
    Damit habe ich mal mordsmäßig Ärger mit dem Finanzamt bekommen, weil ich das genauso gemacht habe.
    eine Kundin vom Finazamt hat das mitbekommen und leider es nicht für sich behalten.
    Das ist Unterschlagung, oder Verzögerung der Umsatzsteuer.
    Also wenn du keinen Ärger haben möchtest, dann rate ich dir, ändere das nur.

    Das der Gutschein länger gültig als das ausgewiesene Datum ist stimmt, so steht es auch da, denn das Geld muß erstattet werden, nur die Leistung mußt! du nicht mehr erbringen, aber du kannst.

    LG Ute

    #169486

    susy
    Mitglied

    Hallo Ute,
    ich bin dir echt dankbar für diesen Betrag.
    Hatte letztes Jahr eine Kundin die einen Gutschein bei uns im Laden einlösen wollte, der war aber noch aus D-Mark Zeiten(ja das gib es), wußten nicht so genau wie wir uns verhalten sollten, den sie wollte nur das Geld zurück haben.Nach langem hin und her haben wir den Gutschein umgerechnet und ihn ihr in Euro ausgezahlt.War ja dann richtig so.Habe nach diesem Vorfall auch gelesen das Gutscheine nie ablaufen.

    Lg
    SUSY

    #169488

    tusnelda_zackig
    Mitglied

    Hallo Ute,

    jetzt weiss ich nicht so genau, aber ich denke das diese Regelung für mich als Kleinunternehmer der Umsatzsteuer berfreit sit auch für mich zu trifft.

    Das heist ich bekomme für meine Auslagen keine MwSt zurück und zahle demzufolge auch keine Umst.

    Werde auf jeden Fall mal meinen Steuerberater fragen.

    Lieben Dank für Deine Anregung

    man kann alt werden wie ne Kuh und lernt immer noch dazu 🙂

    Liebe Grüße Andrea

    Hallo Susy,

    nie ablaufen ist nicht richtig. Nach 3 Jahren erlischt der Anspruch auf Geld und Leistung.

    LG Andrea

    #169489

    sprotte
    Mitglied

    Nun ja, auch wenn wir keine USt. abführen müssen (bin auch Kleinunternehmer), so müssen wir die Einnahmen doch versteuern, also im Jahresabschluss mit angeben, denn die Geldleistung ist erfolgt. Ich buche den Gutschein, sobald ich das Geld erhalten habe. Sollte die Kundin bei der Einlösung mehr haben wollen, dann wird die Differenz entsprechend gebucht.

    Das mit den 3 Jahren ist sehr interessant, denn ich habe den Gutschein (hatte bisher nur einen) mit “Gutschein für Neuanlage” ausgestellt. Aber das kann bei 3 Jahren Frist bös in die Hose gehen. 🙁 Ich werde also jetzt nur noch den Geldwert eintragen!

    #169485

    ute
    Mitglied

    Oder Sprotte, du schreibst “Neuanlage im Wert von…..”

    Bei den Geldbeträgen nicht vergessen, die in Buchstaben zu schreiben, damit Nichts zu manipulieren ist, denn man weiß ja nie.
    Auch das mußte ich lernen.
    LG Ute

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