Herstellung eines flüssigen Handschuhs

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    bannja
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    Schutz des “flüssigen Handschuhs”

    Gel bewahrt die Haut vor Schmutz und Verletzungen

    Bei Handwerk und groben Arbeiten sollte man nicht auf Schutzhandschuhe verzichten. Diese schützen vor Schnitten, Quetschungen und Verbrennungen. Bei feinen Arbeiten sind sie allerdings hinderlich oder sogar gefährlich, wenn der Handschuh zum Beispiel beim Bohren oder Fräsen in die Maschine gerät. Damit die Handarbeit dennoch nicht unter die Haut geht, empfiehlt sich ein “flüssiger Handschuh” mit unsichtbarem Schutzfilm.

    Rezept:
    Geben Sie zunächst 15 Milliliter Glycerin ins Wasserbad. Es sorgt dafür, dass die Haut nicht austrocknet. Darin schmelzen Sie fünf Gramm mikrokristallines Paraffin in Pastillenform. Dazu werden acht Gramm des Emulgators Tegomuls gerührt. Fügen Sie schließlich 200 Milliliter 40 Grad warmes Wasser hinzu. Dann kommen noch zwei Milliliter Dexpanthenol. Dieses B-Vitamin beruhigt strapazierte Haut und unterstützt die Zellerneuerung.

    Füllen Sie die Mixtur nun in ein Töpfchen ab und lassen sie abkühlen. Es entsteht eine Art Gel. Dies ist zum baldigen Gebrauch, innerhalb einer Woche, bestimmt. Wenn noch 20 Tropfen oder ein Milliliter Paraben hinzugefügt werden, verlängert sich die Haltbarkeit auf etwa sechs Monate. Aber Vorsicht, einige Menschen reagieren auf dieses Konservierungsmittel allergisch.

    Anwendung:
    Vor Beginn schmutziger Arbeit reiben Sie die Hände mit etwas Schutzsalbe ein. Lassen Sie sie dann etwa drei Minuten einziehen. Nach der Arbeit kann die wasserlösliche Salbe einfach samt Schmutz abgespült werden.

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