Hilfestellung für UV Gel Anfänger

Dieses Thema enthält 5 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  maritta koch vor 10 Jahre.

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    maritta koch
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    Hallo meine Damen,

    da wir in letzter Zeit ja einige Neue Kolleginnen bekommen haben und sich dadurch die ein oder andere Frage wiederholt hat, habe ich mich mal hingesetzt und für euch etwas fertig gemacht.

    Danke noch mal an Martina, die hat nämlich noch den ein oder anderen Verbesserungsvorschlag gemacht – die ich auch umgesetzt habe.

    Viel Spaß beim lesen und üben sagt Maritta Koch

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    Hier ein paar Sachen die man am Anfang gebrauchen kann:

    Die Naturnagelvorbereitung – das Wichtigste überhaupt:

    Die Hände incl. Naturnagel (im folgenden NN genannt)desinfizieren. Mit einem Rosenholzstäbchen oder einem Pro-Pusher (Instrument aus Edelstahl) die Nagelhaut vorsichtig zurückschieben. Den NN sorgfältig mit einem Buffer in Quer- und Wuchsrichtung anmattiert bis er keine glänzende Stelle mehr hat dabei den letzten Feilstrich gegen die Wuchsrichtung machen. Den Nagel mit einer Nagelbürste oder einem festen Naturhaarpinsel entstauben. Die besonders akkurate NN-Vorbereitung verhindert spätere Liftings und sollte deshalb in Fleisch und Blut übergehen. Wirklich Zeit lassen dabei und in aller Ruhe arbeiten.

    Primer oder Haftgel?

    Beides dient der Unterstützung zur Anhaftung des Gels. Benutzt man ein 1-Phasen-System (wird später noch erklärt), wird bei Problemnägeln mit einem Primer gearbeitet. Benutzt man ein 3-Phasen-System (wird ebenfalls später erklärt) wird mit Haftgel gearbeitet. Generell kann gesagt werden, bei einer ausreichenden NN-Vorbereitung braucht man keinen zusätzlichen Primer.

    Wenn Primer genutzt wird, sollte man nach Möglichkeit auf einen säurehaltigen zurückgreifen (Metacrylic-haltig) – dieser schafft einen Untergrund der zu vergleichen ist mit einem Klettband – so dass die aufgetragene Grundschicht eine gute Anhaftung findet.

    Ein Dehydrieren (Feuchtigkeit und Fett werden entzogen) mit einem speziellen Dehydrator ist hingegen durchaus sinnvoll.

    Man kann dabei auf fertige Produkte von verschiedenen Herstellern zurückgreifen (Vorsicht – da gibt es enorme Preisunterschiede für ein und das Selbe Produkt) Hier darf auch ruhig auf die Nagelhaut bzw. in den Nagelfalz aufgetragen werden – jeder Rest an Fett oder Feuchtigkeit soll entzogen werden.

    Eine gute Pflege mit einem Nagelöl ist ein Muss nach dem Einsatz von Dehydrator da dieser die Haut ebenfalls austrocknet.

    Dickes oder Dünnes Gel?

    Es gibt verschiedene Gelkonsistenzen die auch für verschieden Arbeitsschritte bei der Gelmodellage verwendet werden.

    Ein dünnes Gel – Dünnviskos – dient meist als Haft-, Versiegelungs- oder Frenchgel da es möglichst dünn aufgetragen werden soll.

    Ein mittleres Gel – Mittelviskos – wird meist für Haft- oder Aufbauschicht verwendet. Es ist etwas standfester als das dünne Gel, läuft nicht in die Nagelränder und ist meist selbstglättend.

    Ein dickes Gel – Dickviskos – dient in der Regel für den Aufbau oder für die Modellage über Schablone. Es ist besonders standfest – teilweise zu vergleichen mit Niveacreme oder Gellee.

    Farb- und Glittergele:

    Es gibt entweder fertig gemischte Farb- oder Glittergele von verschiedensten Herstellern zu kaufen (z.B. Ebay) oder man mischt sich seine Farb- oder Glittergele selbst. Hierzu eignet sich am besten ein dünnviskoses Gel z.B. Versiegelungsgel. Farbpigmente und Glitter können ebenfalls von verschiedensten Herstellern (z.B. Ebay) bezogen werden.

    Zum selbst mischen braucht man dann noch kleine Döschen die sehr gut in der Apotheke gekauft werden können. Das Mischungsverhältnis ist nicht klar definiert sondern richtet sich nach dem eigenen Geschmack.
    Bei Farbgelen ist darauf zu achten, dass sich durch die Pigmentierung die Aushärtungszeit verlängern kann. Meist auf etwa 3-5 Minuten – das muss man aber individuell ausprobieren. Pigmente dürfen nur sehr sparsam beigemischt werden, da bei einem zu hohen Pigmentanteil die Gele nicht mehr aushärten.

    Frenchgele – weiß oder natur?

    Frenchgele gibt es neben weiß auch in allen gängigen anderen Farb- und Glittertönen. Es wird hier nur deshalb noch einmal gesondert erwähnt weil Frenchgele in der Regel keine eigenen Haftungseigenschaften besitzen und deshalb immer zwischen zwei Gelschichten gearbeitet werden sollen. Also z.B. zwischen Haft- und Aufbauschicht oder zwischen Aufbau- und Versiegelungsschicht. Bei den im Handel zu kaufenden Farbgelen gibt es auch Gele, die Haftungseigenschaften besitzen und somit auch als komplette Farbversiegelung gearbeitet werden können – das wird in der Regel aber angegeben.
    Für eine natürlich wirkende Frenchspitze gibt es entweder fertig gemischte Soft- oder Milky-Weiß-Gele oder man mischt sich seinen Farbton selbst mit klarem Gel und ein bisschen Frenchweiß. Die Aushärtezeit beträgt 2 x 2 Minuten. Wenn das nicht so ist, wird es vom Hersteller angegeben.

    Deckendes oder nicht deckendes Gel?

    In der Regel sind die meisten Gele von klarer Konsistenz, zum Teil mit leichtem Roseton, damit das Nagelbett eine etwas rosigere Farbe bekommt oder mit einem Blauton, der die Modellage besonders klar erscheinen lässt. Es gibt aber auch Gele, die als Milky oder Opak bezeichnet werden, das sind Haft- oder Aufbaugele die einen höheren Pigmentanteil haben und somit auch kleine Feilschäden, Verfärbungen oder Deformationen des Nagels abdecken können. Diese Gele können zum Teil auch für eine Nagelbettverlängerung genutzt werden. Auch hier ist die Aushärtezeit doppelt so lang. Je opaker das Gel ist, desto länger kann sich die Aushärtezeit verschieben – bis zur 3- oder 4-fachen Zeit. Wird vom Hersteller ebenfalls angegeben. Bei selbst gemischtem Gel muss man dies selbst austesten.

    1-Phasen-System:

    Beim 1-Phasen-System wird mit einem so genannten 3-Phasen-Gel gearbeitet.

    Das heißt in diesem Gel sind bereits alle Eigenschaften von Haft-, Aufbau- und Versiegelungsgel enthalten. Hier benötige ich evtl. noch einen Primer bei Problemnägeln aber ansonsten keine weiteren Gele. Die 3-Phasen-Gele sind meist dünn- bis mittelviskos damit man damit auch den Aufbau gut arbeiten kann. Hier wird also mit 1 Topf Gel gearbeitet. French wird hier nicht dazu gezählt.

    3-Phasen-System:

    Beim 3-Phasen-System wird mit so genannten 1-Phasen-Gelen gearbeitet.

    Das bedeutet für jede zu arbeitende Schicht wird ein speziell darauf ausgerichtetes Gel verwendet. Also ein Haftgel für die Anhaftung an den NN, ein Aufbaugel für die Aufbauschicht sowie ein Versiegelungsgel für die Abschlussschicht. Die jeweiligen Gele haben dann in sich schon alle Eigenschaften die benötigt werden für ein optimales Ergebnis. Hier wird ohne zusätzlichen Primer gearbeitet. Hier wird also in der Regel mit 3 verschiedenen Töpfen gearbeitet. French wird hier nicht dazugezählt.

    #232522

    maritta koch
    Teilnehmer

    Was für ein UV-Gerät brauche ich?

    Zu empfehlen ist ein Gerät mit 4 UV-Röhren a 9 Watt. Mit diesem ist ein schnelles Arbeiten möglich, da die Aushärtungszeit jeweils 2 Minuten beträgt – außer bei Farbgelen, die brauchen mit unter etwas länger.
    Sinnvoll ist es auch, wenn das Gerät über eine so genannte Timer-Funktion verfügt. Das bedeutet außer dem An- und Ausschalter haben diese Geräte noch eine Taste um das Gerät für einen bestimmten Zeitraum einzuschalten, meist sind das 120 Sekunden (2 Minuten), einige Geräte haben auch noch eine Taste für 180 Sekunden (3 Minuten).

    Der Dauerbetrieb wird genutzt, wenn man jeden Finger kurz anhärten möchte, z.B. damit das French nicht verläuft oder damit der Aufbau nicht in die Nagelränder laufen kann.
    Die meisten Geräte die inzwischen angeboten werden verfügen über eine Innen-Verspiegelung sowie eine Lochung, diese soll ein noch besseres Aushärten und geringeren Hitzestau gewährleisten.
    Geräte mit 2 oder nur 1 Röhre sind eigentlich nur für Reparaturen oder als Ersatzgerät geeignet, wenn das Hauptgerät einmal ausfallen sollte.

    Smileline – grade oder lächelnd?

    Als Smileline wird der Übergang vom NN zur freien Nagelspitze genannt. Sie wird von den einen grade und von anderen sehr gebogen ausgearbeitet. In der Regel sieht eine etwas gebogene Smileline ansprechender und natürlicher aus. Aber die Geschmäcker gehen hier weit auseinander – eben von grade bis stark gebogen oder sogar eckig.

    Das Auftragen bereitet vielen Mühe, das liegt an der fehlenden Übung und evtl. auch manchmal am falschen Werkzeug. Die einen nehmen einen Pinsel und kommen damit super zu Recht, andere nehmen einen so genannten Spotti (oder auch Dotti oder Spotswirl), dabei handelt es sich um einen Griff an dem einen Ende ist meist eine etwas kleinere Kugel angebracht als am anderen Ende. Damit wird das Frenchgel aufgetragen. Hier wird das French meist etwas dicker, dadurch auch beim ersten Mal deckend. Mit dem Pinsel muss man teilweise zwei Mal auftragen.

    Einige verwenden auch den Spotti zum Smile ziehen und den Pinsel um das French auszufüllen. Auf jeden Fall bedarf es Übung, Übung und noch mal Übung. Es gibt hier kein Geheimnis oder irgendwelche Super-Tricks.

    Cleaner oder Isopropylalkohol?

    Cleaner wird benötigt um die Dispersionsschicht die beim Aushärten der Gele entsteht zu entfernen. Es gibt Cleaner bei verschiedenen Herstellern zu kaufen (Ebay) – meist sind hier Farb- oder Parfümstoffe zugesetzt. Der größte Bestandteil ist jedoch Alkohol.

    Isopropylalkohol kann man in der Apotheke kaufen (bitte nicht über Ebay – da weiß man nicht wirklich was drin ist) – es gibt ihn als 70%-igen oder rein als 99%-igen Alkohol. Er leistet die Selben Dienste, ist aber wesentlich günstiger als Cleaner – enthält jedoch keine Duftstoffe.
    In der Apotheke bekommt man auch die Zeletten, mit denen man die Nägel reinigt, sowie Einmalhandschuhe und Mundschutz.

    Stresspunkt, Aufbau, C-Kurve:

    Als Stresspunkt bezeichnet man die Sollbruchstelle am Nagel, sie wird sichtbar, wenn man die Freie Nagelspitze leicht nach unten drückt – es entsteht eine weiße Linie. Hier sollte der Aufbau besonders gut und dicker ausgearbeitet werden als am hinteren und vorderen Nagelrand.
    In der Seitenansicht hat man den Eindruck eines auf der Seite liegenden C`s – deshalb wird sie von einigen auch als C-Kurve bezeichnet.

    Der Aufbau wird mit schwebendem Pinsel und mittel- bis dickviskosem Gel gearbeitet. Das bedeutet, der Pinsel berührt hierbei nicht den Nagel sondern führt das Gel hin und her. Nur zur Spitze hin wird leicht ausgestrichen.

    Ein sehr einfacher und beliebter Trick für den perfekten Aufbau ist es den Nagel mit Gel zu bestreichen, ruhig etwas mehr und dann die Hand um 180 Grad zu drehen, so dass die Handinnenfläche nach oben zeigt. So kann das Gel wie ein kleiner Tropfen zusammenfließen.

    Hierbei sollte jeder Finger einzeln gearbeitet und für 10-15 Sekunden im UV-Gerät angehärtet werden – zum Abschluss noch mal die komplette Hand für die regulären 2 Minuten ins UV-Gerät zum Aushärten. Danach kann der Nagel gecleanert und in die endgültige Form gefeilt werden. Man sollte hier durchaus darauf achten, grade die Ränder zur Nagelhaut hin schön flach zu feilen, damit auch beim Herauswachsen des Nagels kein unschöner Wulst zu sehen ist.

    VORSICHT – bei sehr dicken Gelen, empfindlichen oder stark angefeilten Nägeln kann es hier eine sehr unangenehme Hitzeentwicklung geben wenn man eine dicke Aufbauschicht arbeitet. Die Kundin soll dann für einen Moment die Hand aus dem Gerät nehmen – auf keinen Fall die Fingerkuppen im Gerät aufdrücken, dadurch härtet die Modellage in einer falschen Form aus und kann später zu Ablösungen führen.
    Man kann dies verhindern, in dem man in zwei oder drei dünnen Schichten arbeitet bevor man den Nagel in Form feilt. Bereits beim Abfeilen einer alten Modellage sollte man den Stresspunkt mit ausarbeiten.

    Schwitzschicht – Dispersionsschicht – Klebeschicht:

    Die Dispersionsschicht – oder Schwitzschicht – bildet sich beim Aushärten des Gels als oberste Schicht auf dem Nagel. Bitte diesen Film nicht abcleanern, es sei denn Ihr wollt feilen oder buffern. Diese Schwitzschicht verbindet sich beim Auftragen der nächsten Gelschicht mit dieser und härtet ganz normal aus. Dadurch ist eine bessere Haftung zwischen den einzelnen Schichten gewährleistet. Wenn Ihr diese Schicht abcleanert, solltet Ihr auf jeden Fall neu anbuffern damit die nachfolgende Schicht eine Basis für die Anhaftung hat – diese ist auf glatten Flächen nicht gegeben.

    Einige Hersteller bieten inzwischen auch Gele oder Finishlacke ohne Schwitzschicht an, hier ist aber darauf zu achten, dass das UV-Gerät bzw. die Röhren einwandfrei funktionieren da es sonst zu Problemen bei der Aushärtung kommen kann. Bei Geräten mit zu wenig Strahlung kommt es unter Umständen zu einer zu geringen Aushärtung was sich natürlich negativ auf das Modellage-ergebnis auswirken kann.

    #232523

    maritta koch
    Teilnehmer

    Welche Feilen brauche ich?

    In den Startersets sind in der Regel alle Feilen enthalten die man für die Modellagearbeiten benötigt. Hier handelt es sich oft um schwarze oder weiße Feilen die entweder grade oder gebogen sind sowie ein oder zwei Buffer. Buffer sind die viereckigen Blöcke und werden benutzt um den NN vorzubereiten oder die letzten Feilstriche beim Tip-Blenden zu machen.

    Bei den Feilen gibt es verschiedene Stärken – angegeben in Grit. Sie besitzen meist eine stärkere und eine feinere Seite, das merkt man beim darüber fahren mit den Fingern sehr gut – quasi zwei Feilen in einer. In den Sets wird die Größe aber auch angegeben. Je größer die Grit-Angabe der Feile, desto weniger Material wird beim arbeiten abgetragen.

    100/100 Grit: Diese Feile ist generell für alle gröberen Arbeiten geeignet, man muss nicht darauf achten, welche Seite man benutzt. Bitte nicht auf dem NN verwenden.

    100/180 Grit: Wohl die gebräuchlichste Größe. Diese Feile ermöglicht mit der gröberen Seite das mühelose kürzen und in Form feilen sowie Abtragen von Modellagematerial. Mit der feineren Seite kann man dann die Oberfläche noch etwas glätten und gröbere Feilspuren entfernen sowie Tips blenden.

    180/180 Grit: Für alle feineren Arbeiten, es ist egal wie man die Feile dreht.

    240er Grit: Diese Feile eignet sich sehr gut für die feinen Arbeiten wie z.B. den Aufbau nach dem Aushärten glatt feilen, sie hinterlässt ein sehr gleichmäßiges Bild. Sie wird auch als eine der unteren Stufen beim Acryl polieren benutzt, da wird von grob zu fein gearbeitet um den Nagel auf Hochglanz zu bringen.

    300 oder 360er Grit: Diese Feilen sind dann schon meist dicker und gepolstert für das bessere Anlegen an den NN. Sie werden für die normale Gelmodellage eher selten verwendet sondern finden bei Acryl oder Naturnägeln ihre Anwendung um die Feilspuren der 240er zu glätten.

    Polierblöcke oder 3-4-seitige Polierfeilen: Diese Feilen haben Gritstärken von über 2000 und sind für das Finish auf Naturnägeln oder Acrylnägeln vorgesehen. Hier werden die allerletzten Spuren vom Feilen beseitigt, der Nagel geglättet und durch das Polieren versiegelt. Er glänzt dann als wäre er lackiert und behält diesen Glanz auch.

    Es gibt von einigen Herstellern auch Feilen die zwar die oben angegebenen Stärken haben, aber eine andere Form. Diese Feilen sind mit unter sehr gut zu gebrauchen für schwierige Stellen wie den Nagelfalz zum Beispiel. Sie sind dann entweder besonders dünn und fest gearbeitet oder haben eine eher bauchige Form.

    Desinfizieren: Es gibt Feilen, die können sogar desinfiziert werden was sehr wichtig bei der Arbeit mit Kunden ist. Dazu wird die Feile gereinigt, z.B. mit einer Bürste, gewaschen und dann mit Desinfektionsmitteln behandelt. Das wird aber angegeben ob die Feile dafür vorgesehen ist. Viele Nageldesigner haben extra für jeden Kunden ein Feilenset. Darin befinden sich nur die Feilen des jeweiligen Kunden und diese werden auch für niemand anderen benutzt. Diese sollten natürlich nach mehrmaligem Gebrauch ausgetauscht werden.


    Refreshtermin oder Auffüllen?

    Mittlerweile bieten einige Damen einen so genannten Refreshtermin nach 2-3 Wochen an.

    Hierbei wird nicht die komplette Modellage erneuert sondern es werden nur die Randübergänge zum NN glatt gefeilt, die Modellage leicht angebuffert und neu versiegelt. Hierbei wird unter Umständen auch Nailart erneuert, French bleibt erhalten. So kann der eigentliche Auffülltermin – der für den NN durch das Anfeilen belastender ist – um weitere 2-3 Wochen hinausgezögert werden. Aber vorsichtig, hierbei rutscht auch der gearbeitete Aufbau weiter nach vorne und die Hebelwirkung verlagert sich. Bietet diesen Termin am besten nur an um Nailart zu ändern. Nach spätestens 4-5 Wochen sollte der Aufbau nach hinten verlagert werden – im Zuge des Auffüllens.

    Beim Auffüllen wird die alte Modellage soweit erforderlich vom Nagel entfernt. Dabei geht es vorrangig um evtl. aufgetretene Liftings, den Aufbau der sich durch das Wachstum ja nach vorne verschoben hat und das French an der Spitze damit bei einem erneuten Auftrag die Spitzen nicht zu dick werden. Bereits beim Abfeilen des Materials kann man den neuen Aufbau mit in Form feilen um später nicht zu viel modellieren zu müssen. Dazu wird der Nagel zu erst mit der Feile gekürzt, dann die Spitze schön flach feilen und dabei schon den Aufbau mit anarbeiten. Das Selbe gilt für die hinteren Übergänge. Wenn man hier schon gute Feilarbeit leistet, braucht man für die Neumodellage erstens weniger Zeit und zweitens weniger Material da man die eigentliche Aufbauschicht dünner ausarbeiten kann wenn die Form bereits vorhanden ist.

    Liftings befeilen:

    Liftings sind die ärgerlichsten Zeitgenossen bei der Nagelmodellage. Sie entstehen aus den unterschiedlichsten Gründen und an den verschiedensten Stellen. Treten sie hinten am Nagelrand auf handelt es sich meist um mangelnde NN-Vorbereitung oder es wurde zu nah an der Nagelhaut gearbeitet. Treten sie an den Seiten auf, wurde meist der Aufbau nicht richtig ausgearbeitet. Wenn sie vorne an der Spitze auftreten wurde diese nicht richtig ummantelt und der NN kann sich von der Gelmodellage ablösen.

    Wichtig bei Liftings ist die komplette Entfernung. Dabei sollte NIE vom Lifting in Richtung Nagel gefeilt werden da man damit das Lifting immer weiter nach vorne schiebt. Hier sollte in Richtung des Liftings gefeilt werden, damit man einen flachen Übergang zum NN erreicht. Manchmal hat man zwar aufgepasst aber trotzdem eine hartnäckige weiße Linie die man nicht mehr weggefeilt bekommt – hier muss in den meisten Fällen das komplette Material entfernt werden und eine Neuanlage an diesem Nagel gemacht werden.
    Von Mitteln wie Line-Out rate ich ausdrücklich ab, sie schließen Feuchtigkeit mit ein wenn man darüber die Modellage arbeitet. Dadurch kann es zu einer Bakterieninfektion im Designer-Jargon auch Grünspan genannt kommen. Sie verstecken auch nur das Lifting und führen nicht zu einer Lösung des Problems.

    Was mache ich mit French- oder Clear-Tips?

    Frenchtips sind die effektivste Möglichkeit sich vor der Smileline mit Gel zu drücken. Sie haben eine vorgeformte Smileline und gewährleisten somit an jedem Finger das gleiche Ergebnis. French-Tips sollten jedoch im Verhältnis zum Nagelbett gewählt werden. Ein sehr kleines Nagelbett, bei dem ein Frenchtip geklebt wird, wird noch kleiner da die Tips ein Stück in den Nagel hinein geklebt werden. Es gibt Tips mit und ohne Klebefläche.

    French-Tips werden nicht geblendet, es muss also kein Übergang glatt gefeilt werden. Diese Tips müssen aber komplett angebuffert werden, damit das Gel Anhaftung findet.

    Frenchtips sind für amorphe (schiefe) Nagelbetten oder Nagelkauer nicht geeignet da hier die Proportionen nicht stimmen.

    Bei Cleartips wiederum muss man zwar die Smile selbst ziehen wenn gewünscht – kann sich aber wiederum das Blenden sparen, da auch hier kein Übergang glatt gefeilt werden muss. Sie müssen aber ebenfalls komplett angebuffert werden damit das Gel haften kann. Ich empfehle hier Cut-Out-Tips zu wählen. Cut-Out-Tips haben eine verkürzte Klebefläche von ca. 3-4 mm. Cleartips werden sehr gerne für ausgefallen Nailart verwendet da hier der klare Effekt erwünscht ist.

    #232524

    maritta koch
    Teilnehmer

    Was muss ich bei einer Naturnagelverstärkung beachten?

    Bei einer Naturnagelverstärkung wird – wie der Name schon sagt – der natürliche Nagel verstärkt damit er eine höhere Haltbarkeit erhält. Meist wird natürlich auch hier eine optische Verschönerung vorgenommen. Hier gibt es ein paar grundlegende Dinge die man unbedingt beachten sollte damit die Kundin lange Freude daran hat.

    Die absolut gründliche Naturnagelvorbereitung ist auch hier genauso durchzuführen wie bei einer Modellage mit Tips oder Schablone.
    Der Aufbau der Modellage lehnt sich in ihren Arbeitsschritten auch an die normale Tipmodellage an, dass heißt es wird eine Haftschicht, eine Aufbauschicht, auf Wunsch eine Frenchschicht und eine Versiegelungsschicht gearbeitet.
    Bei der Verstärkung von kurzen flachen Nägeln kann hier z.B. auf einen ausgeprägten Aufbau verzichtet werden. Bei langen Nägeln ist ein gut ausgearbeiteter Aufbau natürlich unumgänglich.

    Eine Naturnagelverstärkung hat als Schwachpunkt in der Modellage den Rand der freien Nagelspitze. Hier ist normalerweise der Tip geklebt und schützt so den NN-Rand vor Stößen und daraus folgenden Absplitterungen des Gels.

    Bei einer NN-Verstärkung muss ganz besonders auf eine sehr gute Ummantelung der Nagelspitze geachtet werden.

    Bei einem freien Nagelrand ab 4-5 mm kann man dies ohne Probleme sehr gut mit dem Pinsel machen in dem bereits ab der 1. Gelschicht dieser immer wieder mit dem Pinsel nachgefahren wird. Das wird bei jeder Schicht gemacht. So erhält man auch hier einen schützenden Rand.

    Wenn die NN jedoch kürzer sind, MUSS mit einer Schablone gearbeitet werden um ein Top-Ergebnis zu erhalten. Viele sind dann erst einmal verunsichert – weil sie keine Verlängerung wollen. Man sollte da auch gar nicht viel erklären – die wenigsten Kundinnen verstehen warum welche Schritte bei der Nagelmodellage nötig sind.
    Wenn Sie ihrer Kundin erklären, dass sie diese Schablone als Arbeitshilfe benötigen, damit das Gel nicht auf die Haut gelangt dann reicht das in der Regel aus.

    Durch das Ansetzen der Schablone können sie den kurzen NN so um ca. 1-2 mm verlängern damit der Nagelrand gut eingebettet wird und sie noch genügend Spielraum für das Zurechtfeilen des Nagels haben.
    Nur mit dem Pinsel ist das leider nicht zu erreichen da das Gel dann lediglich auf der Haut landet und hinterher wieder weggefeilt wird.

    Welche Tips brauche ich?

    Mit der Verarbeitung von Tip`s hat man die Möglichkeit einzelne oder auch alle Nägel zu verlängern. Tip`s gibt es neben verschiedenen Farbvarianten auch in verschiedenen Formen. Diese können also für die entsprechende Nagelsituation ausgesucht werden. Die klassischen Farben sind Natur, Weiß oder Clear. Naturtips werden am meisten benutzt. French-Tips ersparen das ziehen der Smileline und Cleartips ermöglichen individuelle Designs und ersparen das Übergänge feilen.

    Es gibt Tips für normale Nagelbetten, für flache Nagelbetten und auch für stärker gewölbte Nagelbetten. Außerdem spielt auch die C-Kurve des NN eine wichtige Rolle, es gibt klassische Tips die nur eine leichte Wölbung nach unten aufweisen aber auch so genannte Krallentips die eine sehr starke Wölbung nach unten haben. Einen echten Allroundtip gibt es nicht.

    Frenchtips sind nur für normal gewölbte und normal lange Nagelbetten geeignet da sonst schnell das Frenchverhältnis nicht mehr stimmen kann. Für deformierte, schiefe Nägel oder Nagelkauer sind sie nicht geeignet.

    Es gibt Cut-Out-Tips die haben eine besondert kurze Klebefläche, ersparen also einiges an Feilarbeit. Diese sind meist für normale bis gewölbte Nägel geeignet. French-Tips besitzen meist diese kurze Klebefläche da hier keine Übergänge weggefeilt werden sollen.

    Es gibt V-Tips, diese haben eine Einkerbung wie ein umgekehrtes V und sind sehr gut für flache Nagelbetten oder Nagelkauer geeignet da sie durch die Einkerbung kein Spannungsgefühl erzeugen.

    Es gibt normale Tips mit einer größeren Klebefläche bei denen entsprechend der Übergang etwas mehr weggefeilt werden muss. Einige Hersteller bieten diese dann in den entsprechend unterschiedlichen Wölbungen an.

    Es ist sehr sinnvoll, mindestens 3 verschiedene Tip-Sorten anbieten zu können. Für normale Nagelbetten, für flache Nagelbetten und Nagelkauer und für stark gewölbte Nagelbetten.

    Nie einen zu kleinen Tip verwenden, der Tip muss an den Seiten immer passend zum Nagelverlauf gewählt werden. Lieber eine Nummer größer wählen und schmaler feilen.

    Man kann auch keinen gewölbten Tip auf ein flaches Nagelbett kleben oder umgekehrt, das führt zu Spannungen und Ablösungen des Tips bis hin zu Ablösungen des Nagels vom Nagelbett.

    Wofür sind die Schablonen?

    Es gibt zur Verlängerung der Nägel auch Schablonen. Entweder Dauerschablonen – das sind Kunststoff- oder Teflonschablonen die immer wieder verwendet werden können oder Einmalschablonen, diese sind selbstklebend und bestehen aus speziell beschichtetem Papier.

    Die Klebeschablonen gibt es von verschiedenen Herstellern in unterschiedlichen Formen und Farben – die gängigsten sind die viereckigen Goldschablonen.
    Es gibt aber auch System von z.B. ABC, Cesars Secrets oder Catherine – bei denen die Schablonen so genannte Flügel haben durch die teilweise eine etwas bessere Anpassung erreicht werden kann. Das sollte aber jeder für sich ausprobieren.

    Die festen Schablonen zur Wiederverwendung verfügen meist über einen Metallbügel mit dem die Schablone am Finger fixiert werden kann. Leider sind diese Schablonen nicht für jeden Nagel geeignet da sie mit unter etwas schwieriger an zu passen sind. Auch das sollte aber am besten jeder selbst ausprobieren.

    Mit Schablonen ist es möglich eine sehr angenehm zu tragende Verlängerung des Nagels vorzunehmen. Manche Kunden verspüren bei einer Tip-Verlängerung in den ersten Tagen ein Fremdkörpergefühl oder sogar Spannungen auf dem Nagel.
    Schablonen werden bündig unter den NN angesetzt und das Gel wird über die Nagelkante hinaus auf diese „Verlängerung“ aufgetragen und wie gewohnt ausgehärtet.

    Zur Sicherheit sollte man die Schablone erst abnehmen wenn man 2. Schichten ausgehärtet hat, damit beim Abnehmen nicht aus versehen die Modellage einreißt weil zu dünn gearbeitet wurde.

    Mit den Schablonen gibt es die Möglichkeit entweder eine Verlängerung mit klarem Gel zu machen und dann erst als zweite oder dritte Schicht wie gewohnt French zu arbeiten oder aber direkt das French-Weiß auf die Schablone zu modellieren. Dazu benötigt man dann ein etwas standfesteres Gel das nicht verlaufen kann.

    Ansonsten benötigt man für eine Schablonenmodellage keine anderen Gele als auch für eine Tip-Modellage oder eine Naturnagelverstärkung. Lediglich zu dünn dürfen sie nicht sein.
    Wenn man das Gefühl hat, das Gel verläuft ein wenig dann einfach den Nagel einen Moment im UV-Gerät anhärten bevor man den nächsten Nagel verlängert.

    Die Schablonen sind auch sehr wichtig wenn man eine Naturnagelverstärkung macht. Auch hier sollte man den NN um 2-3 mm verlängern um die Nagelspitze gut mit Gel zu ummanteln.
    Beim in Form feilen nimmt man von diesen 2-3 mm ja wieder etwas weg so das die Spitze gut eingebettet ist und nichts absplittern oder Luft ziehen kann.
    Das Gel die Angewohnheit hat sich leicht zusammen zu ziehen bei der Aushärtung hat man sonst das Problem, das die Nagelspitze wieder frei gelegt ist.

    #232525

    maritta koch
    Teilnehmer

    Was machen – wenn keine Schablone angesetzt werden kann?

    Manchmal kommt man in die Verlegenheit keine Schablone ansetzen zu können da einfach kein freier Nagelrand mehr vorhanden ist – entweder handelt es sich dabei um Nagelbeißer oder aber der Nagel wurde sehr kurz abgerissen.

    Auch hier gibt es die Möglichkeit ohne Tips zu arbeiten. Grade bei sehr kleinen Naturnägeln ist es schwierig mit einem Tip genügend Halt in die Modellage zu bekommen – man kann zwar die Klebefläche soweit kürzen das nur noch 2-3 mm Klebefläche vorhanden sind aber selbst das kann bei einer extremen Nagelbeisserin zu lang sein.

    In solchen Fällen kann man ohne Schablone mit Gel verlängern in dem man auf die davor liegende Haut arbeitet …

    Das Gel verbindet sich absolut fest mit dem restlichen vorhandenen Nagelbett. Alles was auf die Haut gegelt wird und nicht mehr zum Nagelbett gehört kann vorsichtig mit einem Rosenholzstäbchen gelöst werden. Das Gel geht keine Verbindung mit der Haut ein. Bei Nagelbeißern wird so der normale Nagel wieder aufgebaut und sie können sich langsam an ihre Nägel gewöhnen – ein direktes Verlängern mit Tips oder über die Nagelkuppe hinaus bringt meist Probleme da die Kundin mit den neuen – viel zu langen Nägeln überall anstößt.

    Wenn ein so gearbeiteter Nagel aber dennoch länger sein soll als hier auf dem rechten Bild zu sehen, dann kann man jetzt die Modellage anrauen, eine Schablone unter den entstandenen freien Nagelrand setzen und verlängern oder einen passenden Tip kleben. Die Modellage wird dann wie gewohnt weiter gearbeitet.

    Arbeitsschritte einer Gelmodellage mit Tipverlängerung ohne French:

    – den NN desinfizieren und vorbereiten, gut entstauben.

    – den Naturnagel immer kürzen und in Form feilen damit er mit der Auflagekante des Tips bündig (lückenlos) angepasst werden kann. Der Tip muss beim kleben einrasten, das dient später dazu um Spannungen und Längsrisse zu vermeiden.

    – mit Dehydrator den Nagel vom letzten Rest Fett oder Feuchtigkeit befreien, auf den gesamten Nagel auftragen und dabei auch in den Nagelfalz laufen lassen sowie am freien Nagelrand entlang gehen.

    – die passende Tipgröße auswählen (der Tip muss rechts und links genau an den Seitenkanten des Nagels entlang gehen, NIE einen kleineren Tip wählen, wenn nötig immer die größere Nummer etwas schmaler feilen)

    – die Klebekante des Tips mit Kleber bestreichen, an der Nagelkante ansetzen und nach vorne kippen, mit leichtem Druck ca. 10 Sekunden festhalten. Darauf achten, dass keine Luftblasen entstehen.

    – den Tip mit dem Tip-Cutter kürzen, den Übergang vom Tip zum NN blind feilen (blenden) – bitte versuchen nicht mehr auf dem NN zu feilen, sondern nur auf dem Tiprand. Zum Überprüfen mit Cleaner über die geblendete Fläche gehen, wenn kein Übergang mehr sichtbar ist, wurde genug gefeilt. Den Tip in Form feilen.

    – jetzt den Primer aufgetragen – NUR auf den NN und hauchdünn – mehr auftupfen als streichen.

    – eine dünne Schicht Haftgel über den kompletten Nagel auftragen – diese sollte nur einmassiert werden, dabei mindestens 2 mm zur Nagelhaut frei lassen. Für 2 Minuten im UV-Gerät aushärten.

    – jetzt wird die Aufbauschicht gearbeitet, sie wird ein bisschen über den Rand der ersten Schicht hinaus gearbeitet. Hier ist besonders darauf zu achten, dass eine gleichmäßige Form erzielt wird und keine Kanten entstehen, aushärten, die Schwitzschicht entfernen und in Form feilen.

    – alle Feilarbeiten sollten jetzt abgeschlossen werden also am besten noch mal den Nagel von allen Seiten betrachten und auch schauen das keine Kanten oder ähnliches an der Nagelspitze sind.

    – Jetzt folgt die letzte Schicht, die Versiegelung oder auch Finish genannt. Sie wird wiederum ein kleines bisschen über die Aufbauschicht hinaus gearbeitet jedoch so dass immer noch Platz zum Nagelrand ist. Aushärten und abcleanern.

    Wichtige Tipp´s für den Umgang mit der Modellage:

    – Passen Sie die Länge der Nägel Ihrem Alltag an.[/FONT]
    – Benutzen Sie Ihre Nägel nicht als Werkzeug.[/FONT]
    – Gönnen Sie Ihrer Nagelhaut ein- bis zweimal die Woche eine Pflege mit Nagelöl.
    – Benutzen Sie zum evtl. Kürzen NUR eine Feile aus Kunststoff, nie Metallfeilen oder Nagelknipser oder Scheren, diese können die Modellage spalten.
    – Tragen Sie Klarlack auf, bevor sie die Nägel farbig lackieren.
    – Benutzen Sie nur Acetonfreien Nagellackentferner.[/FONT]
    – Ziehen Sie bei Hausarbeiten mit scharfen Reinigungsmitteln bitte Handschuhe an.
    – Je nach Wachstum muss alle 2-5 Wochen ein Auffülltermin wahrgenommen werden.
    – Bitte bereits am Tag vor der Neumodellage die Hände nicht mehr eincremen.
    – Sollten wieder Erwarten Liftings auftreten, dann feilen Sie bitte nicht an Ihren Nägeln, rufen Sie mich an und wir vereinbaren einen kurzfristigen Reparaturtermin.
    – Entfernen Sie bitte NIEMALS die Modellage selbst, damit können Sie ihren Naturnagel stark angreifen.
    – Falls Sie keine Modellage mehr möchten, dann kann ich sie ihnen schonend entfernen und weitere Pflegetipps für die Nägel geben.

    © Maritta`s Naildesign 2007
    #232526

    maritta koch
    Teilnehmer

    Und hier noch zwei Fotos. ….

    Nagelformen und wie man sie feilt. … http://www.nailfreaks.com/de/nailart-galerie/showphoto.php?photo=51182

    Schablonen zuschneiden. … http://www.nailfreaks.com/de/nailart-galerie/showphoto.php?photo=51183

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