Kleingewerbe-Bemessungsgr.überschritten

Dieses Thema enthält 5 Antworten und 5 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  iskara vor 11 Jahre, 5 Monate.

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  • #4752

    joanna
    Teilnehmer

    Hallo Mädels!
    Kann mir jemand folgende Frage beantworten oder mir einen Tipp geben, wo ich nachforschen kann:

    Was muß man tun bzw. wie muß man vorgehen, sobald man im Folgejahr die 50000 Euro-Grenze für ein Kleingewerbe überschritten hat?
    Wie ist die Berechnungsgrundlage für die Umsatzsteuer?

    Danke im VORAUS!

    #106274

    esther
    Teilnehmer

    Mag sein, das ich jetz auf dem Schlauch stehe:blink:

    Die Umsatzsteuer nennt sich auch MwST und die liegt immer bei 19%, meinst du evt. etwas anderes?

    Umsatzsteuer ist eine indirekte Steuer, die ja nicht von dir als Unternehmer sondern vom Endverbraucher geleistet wird.

    Um es nochmals konkret zu sagen, alles am Umsatzsteuer gehört dem Finanzamt, ohne Ausnahme.

    Da du als Unternehmer aber die Vorsteuer in Abzug bringen kannst, wird die Kiste für jemanden der keine Ahnung hat wiederum kompliziert…

    Ehrlich…Such dir einen Steuerberater, wenn du nicht weist was du tuhst kann das bittere Folgen haben…

    http://www.betriebsausgabe.de/vorsteuer-66.html

    #106276

    sandara
    Teilnehmer

    @joanna 121546 wrote:

    Hallo Mädels!

    Was muß man tun bzw. wie muß man vorgehen, sobald man im Folgejahr die 50000 Euro-Grenze für ein Kleingewerbe überschritten hat?
    Wie ist die Berechnungsgrundlage für die Umsatzsteuer?

    Danke im VORAUS!

    *verwirrt bin*
    Die Umsatzgrenze für die Kleinunternehmer – Regelung lag bei 17.400 € bevor die MwSt. erhöht worden ist.
    Mag sein dass die Grenze nun etwas hochgesetzt wurde…
    aber keinesfalls auf 50.000 € :blink:
    Oder meinst Du ganz was anderes?

    Verstehe auch nicht was Du mit “Berechnungsgrundlage f.d Umsatzsteuer” meinst?
    Umsatzsteuer ist in der Regel doch immer 19 % in Deinem Studio es sei denn Du verkaufst Bücher die einen gereingeren Satz haben ( 7%? )

    Dein Umsatz ist das was Du einnimmst = 119 %

    #106277

    joanna
    Teilnehmer

    ..um als Kleinunternehmer arbeiten zu köönnen, dürfen deine Umsätze im ersten Jahr nicht höher sein als 17500 Euro und in den Folgejahren nicht 50000 Euro übersteigen. Wenn diese Grenze überschritten ist, ist man Umsatzsteuerpflichtig. (Bin Buchhalterin und kenne den Unterschied zw. VSt, Ust. und MwSt). Meine Frage ist, wie das nun aussieht, wenn man im zweiten Jahr die Umsatzgrenze von unter 50000 Euro überschritten hat?
    Zieht man die 17500 von Gesamtumsatz ab? Weil das ja der Freibetrag ist, und zahlt man dann nur für 32500Euro USt, Einkommensst. und Gewerbest?
    Aber da werde ich mich mal an den Steuerberater wenden..
    Danke für EURE Antworten…bis neulich Johanna

    #106278

    iskara
    Teilnehmer

    hi joanna,

    also ich bin gepr. bilanzbuchhalterin/steuerfachangestellte. bei den umsatzgrenzen für kleinunternehmen entscheidet das finanzamt. sobald du beim finanzamt deiner einnahmen-überschuss-rechnung/bilanz eigereicht hast und deine grenzen überschritten sind erhältst du hierzu ein gesondertes schreiben, wann auf umsatzsteuer umgestellt werden muss. es ist in der regel so, dass es sich um das darauffolgende jahr handelt in dem du die erklärungen etc. eingereicht hast.

    alles weitere hierzu im § 19 UStG und den dazugehörigen UStRL.

    LG ISKARA

    #106275

    freckle
    Teilnehmer

    100%ig korrekt!

    LG, freckle

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