Morgen 17h Vorstellungsgespräch * Gehalt? !

Dieses Thema enthält 7 Antworten und 7 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  csnails vor 10 Jahre, 5 Monate.

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  • #12532

    nailine
    Teilnehmer

    Habe morgen ein Vorstellungsgespräch als Nageldesignerin. Hier die Anzeige:

    Zur Neueröffnung unseres Geschäfts suchen wir Nageldesigner/innen.

    Kenntnisse:

    – Nagelmodelage
    – Maniküre
    – Berufserfahrung von Vorteil

    Ausübungsort

    Rahmenkonditionen

    Arbeitszeiten: Vollzeit; oder Teilzeit; 9-19 Uhr; Vergütungsangebot: über Tarif + Fahrkosten

    Was meint Ihr bekommt man da oder was kann man generell Verlangen? Ist von mir hin und zurück 70km

    #222275

    ralf1
    Mitglied

    Als ich Angestelle einstellen wollte habe ich mal nachgefragt, Naildesigner und Kosmetikerinnen werden nach dem Friseurtarif bezahlt und das waren zu diesem zeitpunkt (ist schon 5 Jahre her) ganze 4 € die Stunde. lach weg. Denke mal damit bekommt man kein gutes Personal. Die meisten Studio machen das auf Provision, das heißt pro Kunde. Hat dann aber den Nachteil das wenn Kunden nicht kommen du garnichts bekommst. Wir haben uns bei unseren Angestellten auf eine Mischung entschieden, d.h. Grundstundenlohn plus provision pro Kunde. Würde mich aber trotzdem interessieren was da bei deinem Vorstellungsgespräch rauskommt. LG Konny

    #222273

    sumatra
    Mitglied

    Hallo Nailine!
    Also wegen Tarifbezahlung, soweit ich weiß wird sich nach Friseurtarif orientiert. Wenn das so ist, dann wäre das nicht so viel, Friseurinen verdienen nicht so viel.
    Bin aber nicht 100% sicher.
    Also ich muss auch 60 km hin und zurück fahren, aber ich kann mir meine Zeit selber einteilen, somit ist das für mich OK. Deckt sich mit dem Trinkgeld!
    Wegen dem Stundenlohn, mhhhh kommt darauf an wie gut Du bist oder wie viel Verantwortung Du erhalten sollst, das kann ich natürlich nicht beurteilen.
    Ich denke mal 7, 50-8, 00 Euro ist normal als Anfangsstundenlohn, später aufsteigend nach Leistung.
    Hoffe ich konnte Dir ein bisschen helfen!

    Gruß Sumatra

    #222276

    csnails
    Teilnehmer

    hallo,

    soweit ich es von befreundeten angestellten in dem bereich weiss, bekommen sie zwischen 800 und 1000 euro netto.aber 1000 hab ich seltener gehört. ist die frage, ob dann der weg lohnt….
    lg csnails

    #222274

    voncha
    Mitglied

    hallo Nailine,

    ich hab zwar keine Antwort auf Deine Fragen….aber ich drück Dir ganz fest die Daumen das Dein Vorstellungsgespräch positiv verläuft und ihr euch einigen könnt. Kannst uns ja berichten wies war….also ****fest die Daumen drück****

    liebe Grüße Chrissy

    #222271

    aniolek
    Teilnehmer

    ich hab die sendung auf pro7 geschaut…mit der chance…da meinten die glaub ich das man wenns gut kommt sogar auf 1500 brutto hoch kommt…das würde so etwa hinhauen mit n friseurtarif
    ich weiss das es extrem wenig war…denk einige haben es auch gesehen und wissen es zu hunder pro:(

    #222270

    nailine
    Teilnehmer

    uhi danke. suche ja nur tz weil ich ja noch mein nebengewerbe habe. leider kann ichheute nicht hin weil ich länger arbeiten muss 🙁 habe aber n anderen termin beommen 🙂

    #222272

    hedwig
    Teilnehmer

    @happymama 407365 wrote:

    Hallo Kerstin,

    erst mal ne Frage zum “Vergütungsangebot über Tarif”: welcher Tarifvertrag greift denn als Nageldesignerin? Hab ich ja noch nie gehört.

    Bei den Fahrtkosten weißte schon, dass es eh nur für die einfache Strecke Zuschüsse von 0, 30 € gibt und dann erst ab dem 21 Kilometer (unsere Politiker sind ja zur Zeit dran, die Pendlerpauschale wieder ab dem 1. Kilometer einzuführen).

    Hier mal ein etwas ausführlicher Text:

    Viele Unternehmen zahlen ihren Beschäftigten Zuschüsse zu den Kosten für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz. Derartige Fahrtkostenzuschüsse können vom Arbeitgeber nach § 40 Abs. 2 EStG pauschal mit 15 Prozent versteuert werden. Der Vorteil für die Arbeitnehmer liegt dann darin, dass diese Beträge nicht als Arbeitslohn zu versteuern sind und auch nicht der Beitragspflicht zur Sozialversicherung unterliegen (§ 2 Arbeitsentgeltverordnung).

    Diese bewährte Form der Mitarbeiterbindung hat durch die Neuregelungen bei der Entfernungspauschale zum 1.1.2007 weitgehend ihren Sinn verloren. Denn die Beschränkung der steuerlichen Abzugsfähigkeit der Fahrtkosten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte auf Entfernungen über 20 Kilometer hat auch Auswirkungen auf die bisher vom Arbeitgeber pauschal versteuerten Fahrtkostenzuschüsse. Konkret bedeutet die von der großen Koalition beschlossenen Verschlechterungen bei der Entfernungspauschale, dass ab 1.1.2007 auch vom Arbeitgeber gewährte Fahrtkostenzuschüsse nur noch dann pauschal mit 15 Prozent versteuert werden können, wenn die Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsplatz mehr als 20 Kilometer beträgt. In dem gleichen Umfang entfällt auch die bisherige Sozialversicherungsfreiheit derartiger Zahlungen.

    Beispiel: Ein Arbeitnehmer fahrt im Monat an 20 Tagen von seiner Wohnung zu seinem 25 Kilometer entfernten Arbeitsplatz. Der Arbeitgeber gewährt ihm hierfür für jeden Entfernungskilometer einen Fahrtkostenzuschuss in Höhe von 30 Cent. Bei 20 Arbeitstagen ergibt dies einen pauschal versteuerten Zuschuss von insgesamt 150 Euro pro Monat (20 Arbeitstage x 25 Kilometer x 0, 30 Euro). Dieser Betrag ist vom Arbeitnehmer dann weder als Einkommen zu versteuern noch unterliegt der Fahrtkostenzuschuss der Beitragspflicht in der Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung.

    Mit der Neuregelung der Pendlerpauschale kann der Arbeitgeber seit 1.1.2007 nur noch dann einen pauschal versteuerten Fahrtkostenzuschuss zahlen, wenn die Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsplatz mindestens 21 Kilometer beträgt. Im vorliegenden Beispiel ist ab 1.1.2007 eine Pauschalversteuerung statt der bisherigen Erstattung für 25 Kilometer daher nur noch für 5 Kilometer zulässig; die restlichen 20 Kilometer gelten steuerlich sozusagen als “Privatvergnügen” des Arbeitnehmers. Unter dem Strich sinkt der pauschal zu versteuernde Fahrtkostenzuschuss somit von bisher 150 Euro pro Monat auf 37, 50 Euro.

    Die restlichen 112, 50 Euro unterliegen seit 1.1.2007 der persönlichen Steuerpflicht und es müssen von diesem Betrag auch Beiträge zur Sozialversicherung abgeführt werden. Unter dem Strich erhält der Arbeitnehmer von dem Fahrtkostenzuschuss des Arbeitgebers in Höhe von 150 Euro unter Berücksichtigung der Einkommensteuer und der Sozialabgaben im Regelfall folglich nur noch knapp die Hälfte als Nettoauszahlung und der Betrieb seinerseits muss ca. 20 Prozent des nicht mehr pauschal zu versteuernden Zuschusses (hier 112, 50 Euro) jeden Monat als Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung abführen.

    Hi
    Danke jetzt wissen wir über die Pendlerpauschale bescheid, aber das wollte sie nicht wissen.
    LG

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