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Muß auf die Quittung unbedingt der Kundenname mit drauf?

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Dieses Thema enthält 46 Antworten und 0 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Maike Sieber vor 2 Jahre, 5 Monate.

Ansicht von 15 Beiträgen - 31 bis 45 (von insgesamt 47)
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    Beiträge
  • #553938

    sand223
    Teilnehmer

    Hats Du ein Kleingewerbe oder zahlst Du Vorsteuern?

    #553943

    bmwbunny500
    Teilnehmer

    Kleingewerbe, weil ich nebenberuflich ND bin..
    Vorsteuern zahl ich nicht

    #553945

    syndia
    Teilnehmer

    @bmwbunny, habe das gleiche kassenbuch wie du..schreibst du denn die namen rein?
    mein steuerberater möchte das..aber ich überlege mir auch ein programm zu holen, mich nervt das

    @vooooooooolker, du hast so toll ausführlich geschrieben, wo bekommt man denn das buchführungsprogramm?

    ich seh bis heute nicht durch, was man wirklich machen MUSS und was man KANN

    #553923

    ilona65
    Teilnehmer

    Ich benutze seit 4 Jahren + Kalender
    http://www.easyct.de/news.php

    #553939

    sand223
    Teilnehmer

    Oh danke für den TIP das werde ich mir morgen mal in Ruhe anschauen.

    #553944

    bmwbunny500
    Teilnehmer

    @syndia 973760 wrote:

    @bmwbunny, habe das gleiche kassenbuch wie du..schreibst du denn die namen rein?
    mein steuerberater möchte das..aber ich überlege mir auch ein programm zu holen, mich nervt das

    @vooooooooolker, du hast so toll ausführlich geschrieben, wo bekommt man denn das buchführungsprogramm?

    ich seh bis heute nicht durch, was man wirklich machen MUSS und was man KANN

    nein…. ich schreib nur Kundenanzahl rein..
    Mein Steuerberater braucht keine Namen…;)

    #553946

    syndia
    Teilnehmer

    hm und wieso muss das meiner haben? grummel

    #553918

    sugarhazle
    Teilnehmer

    Weil manche Steuerberater eben gern ne Menge Papierkram brauchen um ihre Löhne zu rechtfertigen…….oder haben haben die Standardsprüche für alle SElbstständige….egal welche Sparte…..

    #553947

    syndia
    Teilnehmer

    nochmal grummel

    #553919

    sugarhazle
    Teilnehmer

    Grummel grummel hahahaha……musst mal nachhaken bei deinem Berater da….warum der so nen Aufstand macht, wo er das garnich braucht……..der hat bestimmt gaaaanz dolle Erklärungen, lach….

    #553948

    syndia
    Teilnehmer

    meinen steuerberater anrufen ist nicht meine lieblingsaufgabe, aber ich werds eh bald machen müssen, bin schon spät dran *schäm*
    das ist das lästige an der selbstständigkeit
    😉

    #553959

    gruenderagentur
    Teilnehmer

    # ALLE

    Vorweg stelle ich mal einen provokativen Satz hier rein:
    (Bezieht sich natürlich nur auf die Fragestellung dieses Beitrages)

    Ihr müsst nichts! Ihr KÖNNT vieles/alles, aber Ihr MÜSST nichts!

    Am Anfang dieses Beitrages stand eigentlich nur die Frage, ob auf ausgestellten Quittungen nun ein Name stehen muss, bzw. sollte. Danach verfremdete sich der Beitrag dahingehend, dass Begrifflichkeiten durcheinander gerieten. Mal war von Behandlungsweisen diverser Zettelchen die Rede, mal von Aufbewahrungspflichten. Mal hat der Steuerberater der einen Person dieses gesagt, mal hat die Steuergehilfin der anderen Person das gesagt. Mal war von Belegen für Geldeinnahmen, mal von Belegen für Geldausgaben die Rede. Ich könnte diese Aufstellung weiter fortführen, verzichte aber mal darauf.

    Nebenbei bemerkt, bin ich schon etwas darüber verwundert, wieviele (wohl) von Euch die anfallenden Arbeiten von einer steuerlichen Fachkraft erledigen lassen. Auf der einen Seite die sog. Kleinunternehmerregelung (Umsatz < 17.500, – €) beantragen und auf der anderen Seite. ……

    Bei den folgenden Ausführungen beziehe ich mich ausschließlich auf das Thema Geldeinnahme. Eure Eingangsrechnungen unterliegen total anderen Betrachtungs- und Behandlungsweisen. Das würde jetzt hier dann etwas zu weit führen.

    Bei Eurer Unternehmensgröße müsst Ihr nichts im (finanzbuchhalterischen) täglichen Arbeitsablauf machen. Das Einzige was Ihr machen müsst, ist das, dass Ihr ordnungsmäße und richtige Angaben in Eure Steuerformulare einträgt. Ihr müsst weder Quittungen, noch Terminkalender, noch Kassenbons, noch irgendwelche Schmierzettelchen führen, bzw. aufbewahren. Das obliegt den Unternehmen, die einer Buchführungs- /Bilanzierungspflicht unterliegen (GmbH, Handwerker, usw.).

    All das, wass Ihr hier aufgeführt habt, nämlich das, was Ihr jeweils als Arbeitshilfmittel benutzt, sind und bleiben einfach nur Hilfsmittel für Euch.

    Der Terminkalender ist für die Personen, die ein schlechtes Gedächnis haben.
    Eine Kassenbenutzung ist für die, die schlecht rechnen können, oder es sich einfacher machen wollen.
    Quittungen haben nur einen juristischen Zweck (habe ich ja hier schon so aufgeführt)
    Usw., usw. usw.

    Ganz objektiv betrachtet, haben alle diese erwähnten Hilfsmittel keinerlei (steuerliche) Beweiskraft. Jedenfalls wenn man es streng juristisch sieht. Ihr habt sie doch letztendlich selber ausgefüllt. Wenn ich jetzt mal besonders bissig sein will, würde ich noch behaupten, dass ein Prüfer doch nur die Belege vorgelegt bekommen könnte, die ihm vorgelegt werden dürfen.

    Ihr, bei Eurer Betriebsgröße, müsst zwar Eure Tageseinnahmen ordnungs- und wahrheitsgemäß ermitteln, aber auf welchem Wege Ihr das macht, bleibt absolut Euch überlassen. Theoretisch könnt Ihr jeden Monat ein neues Schmierblatt nehmen, es unterteilen (links die jeweiligen Einnahmen und rechts die Ausgaben). Da ich großzügig bin, könnt Ihr es natürlich auch umgekehrt machen. Die, die sich mit dem Thema Umsatzsteuervoranmeldung befassen müssen, tragen die jeweils ermittelten Werte in das Voranmeldungsformular ein. Alle anderen können warten, bis die Jahreserklärung erledigt werden muss. Das alle buchhalterischen Belege natürlich ordnungsmäß geführt und aufbewahrt werden müssen, ist ja eigentlich klar. Macht Ihr ja sicherlich sowieso alle.

    Falls das, was Ihr nun in die jeweiligen Formulare eingetragen habt, u.a. den bundesdeutschen / branchenüblichen Durchschnittswerten entspricht (wird alles nur noch von Computern ermittelt, bzw. kontrolliert), nimmt jetzt alles seinen finanziellen Berechnungsweg. Alles wird gut und kein Mensch wird Euch mehr nach Euren Zahlen fragen.

    Ausser: Ja, ausser Ihr seit, aus welchen Gründen auch immer, auffällig geworden, oder der Zufallsgenerator des FA-Computers hat ausgerechnet Euer Unternehmen auserwählt (welche Ehre), oder Ihr habt einfach nur das Pech, dass Eure Branche einfach mal etwas intensiver kontrolliert werden soll.

    Ja, dann werdet Ihr netten Hausbesuch bekommen. Die Damen und Herren der Umsatzsteuer-Sonderprüfung werden die meisten von Euch ja wohl nicht sehen. Aber es gibt ja noch die Einkommensteuerprüfung. Von der Steuerfahndung will ich jetzt mal nicht reden.

    Wenn Ihr dann nachweisen könnt, dass Eure Buchhaltung ordnungsgemäß geführt worden ist, ist es ja auch schon alles gut. Letztendlich geht es immer nur um eine Glaubhaftmachung Eurer jeweiligen Buchungen. Der Prüfer muss “einfach” nur zu der Überzeugung kommen, dass Ihr keine Steuern hinterzogen habt. Das ist sein Job. Ihm ist natürlich aber auch bekannt, dass Ihr in einen der Berufe arbeitet, die sehr, sehr “Bargeldlastig” sind. Mit den demtentsprechenden Risiken für das FA.

    Zur Glaubhaftmachung Eurer Buchungen könnt Ihr natürlich die schon oben erwähnten Quittungen, Bons, Terminbücher, oder andere Zettelchen nehmen, um Eure steuerliche Ehrlichkeit zu untermauern. Aber Ihr könnt Euch nun mal nicht darauf verlassen, dass sie einen Beweis darstellen. Sie können lediglich nur ein Puzzlestück in der Beweiskette sein. Der Prüfer kann doch nie sicher sein, dass er auch wirklich alle geschriebenen Unterlagen zu Gesicht bekommt.

    Natürlich sage ich auch allen meinen Existenzgründern, dass sie u.a. ein tägliches Kassenbuch führen sollen. Das Führen eines solchen Buches kann auch eine gewisse erzieherische Wirkung haben. Genauso ist es wichtig, einen täglichen/monatlichen “Abschluss” zu machen. Nicht nur, dass ich mein Betriebergebnis kenne, ich erspare mir bei der Jahreserklärung auch die vielen Schuhkartons mit Belegen. Das ist auch ein Grund für dbzgl. Empfehlungen der steuerberatenden Zunft. Letztendlich haften sie für das von ihnen erstellte Zahlenwerk gegenüber Dritten.

    Also, letztendlich ist es steuerrechtlich völlig irrelevant, ob Ihr die oben erwähnten Unterlagen und Zettelchen führt, ob Ihr Namen draufschreibt, oder auch nicht. Handhabt es einfach so, wie Ihr es möchtet, bzw. so, wie es Euer Steuerberater wünscht. Letztendlich kann es hilfreich bei einer evtl. nötigen Argumentation sein, muss es aber eben nicht.

    Nur macht das, was Ihr macht, ordnungsgemäß und für Dritte jederzeit nachvollziehbar. Dann seit Ihr steuerlich schon mal auf einem guten Weg.

    In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen schönen Arbeitstag mit vielen netten (gewinnbringenden) Kunden.

    VOLKER

    #553929

    malandi
    Teilnehmer

    Hallo Volker,
    Du schreibst nicht nur viel, sondern Du schreibst auch so dass ICH es verstehe!

    TOLL! Danke!

    #553922

    mandy77
    Teilnehmer

    Verständlich schon, wenn auch in manchen Punkten ein klein wenig Widersprüchlich in der Gesamtbetrachtung.

    Alle anderen können warten, bis die Jahreserklärung erledigt werden muss. Das alle buchhalterischen Belege natürlich ordnungsmäß geführt und aufbewahrt werden müssen, ist ja eigentlich klar. Macht Ihr ja sicherlich sowieso alle.

    Wenn keine Beweiskraft der Unterlagen vorliegt, stellt sich natürlich schon die Frage, ob und wie die Unterlagen zu führen sind um auf einer “rechtsicheren Seite” zu sein.

    Aber das geht dann doch zu weit, Quittung und Rechnung ist ja weiter oben schon gut erklärt, da gibt es was die notwendigen Angeben auf diesen betrifft auch schon eindeutige Aussagen.

    Und es lässt sich mit einem Wort sagen, auf einer Quittung muss nicht (Nein) der Name der Person stehen für welche sie ausgestellt wurde. Rechnung anderes Thema.

    #553949

    syndia
    Teilnehmer

    @malandi 974297 wrote:

    Hallo Volker,
    Du schreibst nicht nur viel, sondern Du schreibst auch so dass ICH es verstehe!

    TOLL! Danke!

    aber echt, bin ganz glücklich grad…hat bis jetzt nicht mal so mein steuerberater geschafft!
    DANKE volker! das du dir die zeit nimmst, du du dir nicht nehmen müßtest!

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