schriftl. Einverständniserklärung von Kundinnen?

Dieses Thema enthält 13 Antworten und 10 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  schanecke vor 11 Jahre, 2 Monate.

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  • #7481

    kenai
    Teilnehmer

    Hi!

    Grübel mal grad vor mich hin. Folgendes: Meine Freundin arbeitet beim Hautarzt. Dort kam letzte Tage eine Frau mit einer heftigen Allergie gegen (erst vermutlich) Gel. Wurd also ausgetestet und etViola: sie ist gegen Gel, Haftvermittler und dergeierweiswas sonst noch allergisch.

    Sie will jetzt gegen das Studio klagen, wie mir meine Freundin erzählt hat.
    Jetzt überleg ich mir, ob es nicht Sinn macht, sich bei Neukunden im Vorfeld eine schriftliche Einverständniserklärung geben zu lassen. So ähnlich wie beim piercen oder so.
    Also vielleicht in einem Aufklärungsgespräch über mögliche Risiken wie Allergien hinweist und auch einen Haftungsausschluss mit einbaut und sich das Ganze unterschreiben lässt.
    Was meint ihr? Macht das Sinn? Macht ihr es ähnlich?

    liebe Grüße
    Nico

    #145371

    shoppingmama
    Mitglied

    Hallo,
    interessantes Thema, find ich eigentlich nicht dumm sich gegen solche Vorfälle abzusichern. Nur, wie formuliert man dieses kurz und schmerzlos und “rechtlich” wasserdicht? Bin mal gespannt was die anderen dazu meinen…
    liebe Grüße
    Tammy

    #145368

    ccaurora
    Teilnehmer

    …ist ja heftig. Sind doch hier nicht in der USA. Wenn will sie verklagen die Nailfrau? Die Firma die die Produkte herstellt? Na hab ne bessere Idee. Am besten ihren eigenen Körper, der so unverschämt ist u nichts besseres zu tun hat, als auf ein Produkt zu reagieren, das millionen andere Frauen ohne Probleme benutzen. Sorry, aber wenn ich sowas lese, dann…
    LG
    Lilli

    #145365

    curasao
    Teilnehmer

    Ich kann mir nicht vorstellen das, das mit der Klage was wird.Aber leider weiß man das ja nicht.
    Sie wußte es ja auch nicht, sonst hätte sie ja was von ihrer allergie erzählt.
    Dumm ist es allerdings nicht Kunden vorher zu fragen ob sie in irgendeiner weise allergiker sind.
    Vielleicht reicht ja schon ein Aushang der darauf hinweißt und ein Kundengespräch.
    Lg Martina

    #145369

    nageltraum
    Teilnehmer

    hallöchen, muss mal eins loswerden………wenn ich jede Kundin sowetwas unterschreiben lassen würde……..ich glaube dann würden die vor Angst nicht mehr komme oder sich erst garnicht auf ne Modellage einlassen. was würdet Ihr denn denken? Man kann schön riskant sone Sache!…
    L.G sandra

    #145366

    curasao
    Teilnehmer

    Sehe ich genauso.
    Aufklärung und Nachfrage sind da besser.
    Und ein Aushang mit dem Hinweis das, in den seltensden Fällen Allergien auftreten können.
    Damit hat man seine Aufklärung genüge getan und verschrckt die Kunden nicht.
    Lg Martina

    #145370

    nageltraum
    Teilnehmer

    Ich glaube, das die Kundin……rechtlich nicht mit durch kommt! Denn es ist Ihre eigene Entscheidung gewesen, das Sie ins Nailstudio geht und sich die Nägel machen lässt!
    Das wehre ja genauso wenn ich in die Drogerie gehe und mir ne Gesichtscreme kaufe….und nach dem auftragen einen üblen Ausschlag bekomme! Soll ich gegen den Drogeriemarkt klagen, den Hersteller? Ich hätt Sie mir nicht kaufen müssen……und ein Risiko gibt es immer wieder bei egal welchen Produkten….
    Kurz und knapp…..da können die Hersteller nichts dafür das 1 von 100 Menschen auf manche Produkte allergisch reagiert….. 🙂 Oder wie sieht Ihr das?

    #145363

    kenai
    Teilnehmer

    Ob sie mit der Klage (wenns nicht nur in der ersten Wut gesagt wurde) damit durchkommt weiß ich nicht. Auch wenn nicht, stellt euch doch mal vor wie’s jetzt weitergeht: Sie beauftragt vielleicht einen Anwalt. Das Studio muss mit nem Anwalt gegenhalten (kostet viel Geld – auch eine Rechtschutzversicherung). Ob sie mit ner Klage durchkommt ist wohl fraglich, aber die Betriebshaftpflicht muss evtl. die Sache übernehmen.
    Man zahlt nicht nur ne menge, man lässt auch nerven.
    Die Idee es den Kundinnen nur zu erzählen hat einen Haken. Wenns hart auf hart kommt, vergessen diese ganz schnell, das man das erwähnt hat und behaupten das Gegenteil. Kenn ich von meiner alten Arbeitsstelle her nur zu genüge. Hab in der Erwachsenenbildung gearbeitet. Die Informationsgespräche mit Umschulungsinteressierten wurden nur mündlich geführt. Ein halbes Jahr nach Umschulungsbeginn wurde standardmäßig eine Befragung der Schüler durch das Arbeitsamt durchgeführt (das die Kurse für die Umschüler bezahlte). In diesem Formular mussten die Schüler angeben, ob sie vor Maßnahmebeginn über den Schulungsablauf etc. informiert worden sind. Nun ratet mal was viele angekreuzt haben?
    Naklar Nein, obwohl sie ausnahmslos alle die 1 1/2-Stündige Infoveranstaltung durchlaufen hatten.
    Danach haben wir uns das von denen schriftlich geben lassen, dass sie von uns die nötigen Infos bekommen haben. Dann wurds besser.

    Deswegen kam ich auf die Unterschrift. Ich weiß aber auch garnicht, ob sowas rechtlich bestand hat.

    Grüße
    Nico

    #145372

    schanecke
    Mitglied

    erstmal muss sie beweisen das es tatsächlich an den produkten liegt! und das kann schwer werden ich habe eine allergie gegen feilstaub und es ist bis heute noch nicht klar gegen welche substanz ich reagiere

    #145361

    nachtjuwel
    Teilnehmer

    Erstmal hat man für solche Fälle eine Berufs- Haftpfilchtversicherung.

    Sollte es zu einer Klage kommen, muss die Hapflicht dann einspringen, vorrausgesetzt, die Nageltante hat die Produkte richtig angewendet.

    Weiter würde ich mir da kann keine Gedanken machen.

    Ausser die Versicherung verlangt von der Nageltante das sie die Kunden unterschreiben lässt, wegen evtl Allergiegefahren.

    Ansonsten reicht es mündlich kurz abzuchecken, ob irgendwelche Allergien bekannt sind und darauf kurz hinzuweissen

    #145360

    jojo
    Teilnehmer

    Würde ich jetzt auch nicht machen jeden Kunden so etwas zu unterschreiben. Das weiß doch keiner im Vorfeld ob er dagegen allergisch ist. Da müßte ich jeder Kundin vorher sagen sie soll bevor sie zur Neumodelage kommt einen Allergietest machen lassen sonst mache ich ihr keine Nägel.

    Was machen den andere Firmen, dann müßte ja jeder Friseur Lehrling sich auch erstmal testen lassen ob er gegen die ganzen Mittel allergisch ist und wenn ja und ich wußte es nicht verklage ich dann meinen Chef oder wie.

    Aber dafür gibt es ja eine Betriebshaftpflicht. Wenn sie da einspringt was ich nicht glaube.

    LG JoJo

    #145362

    julius2000
    Teilnehmer

    Grundsätzlich ist es doch so, das wenn ein Neukunde ins Studio kommt Fragen an sie gestellt werden. Eben auch über Allergien. Wenn sie verneint und erst hinterher zum Arzt geht ist es ihr Ding.Was ist wenn sie vorher in einem anderen Studio war und dort die Allergie ausgelöst wurde? Wie will sie es beweisen? Allergien können eben auch erst später zum Ausbruch kommen.Und wie schon erwähnt…das Studio hat ne Haftpflicht.
    Manno wir nähern uns echt immer mehr amerikanischen Verhältnissen…unglaublich

    #145364

    kenai
    Teilnehmer

    @julius2000 215005 wrote:

    Grundsätzlich ist es doch so, das wenn ein Neukunde ins Studio kommt Fragen an sie gestellt werden. Eben auch über Allergien. Wenn sie verneint und erst hinterher zum Arzt geht ist es ihr Ding.Was ist wenn sie vorher in einem anderen Studio war und dort die Allergie ausgelöst wurde? Wie will sie es beweisen? Allergien können eben auch erst später zum Ausbruch kommen.Und wie schon erwähnt…das Studio hat ne Haftpflicht.
    Manno wir nähern uns echt immer mehr amerikanischen Verhältnissen…unglaublich

    Genau das meine ich ja. Man stellt bei Neukundinnen die Fragen (mündlich). Ich meine aber nicht nur die Frage, ob Allergien vorhanden sind sondern den Hinweis zu geben, dass es in seltenen Fällen Allergien auslösen kann. Wenn man das mündlich macht, ob es dann reicht. Das sie (die Neukundin) dann nicht später, sollte irgendwann mal eine Allergie auftreten, behauptet, über dieses Risiko von mir nie informiert worden zu sein.

    Mir ist aber auch klar, dass man sich nicht gegen alles absichern kann und vor allem auch die Kirche im Dorf lassen sollte.
    Mir geht es hierbei nur darum, eure Erfahrung und Handhabung in der Sache zu erfahren.

    Danke schonmal und wüsch euch was…

    LG
    Nico

    #145367

    kofifu
    Teilnehmer

    Geschäftsbedingungen in Form von Flyern der Kundin beim ersten Besuch aushändigen und sich den Erhalt unterschreiben lassen.
    Hierin auf mögliche Risiken hinweisen.Sowie pflege der Nägel ect.

    L.G.Lisa

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