Starke Atemprobleme durch Feilstaub

Dieses Thema enthält 30 Antworten und 17 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  pilli0203 vor 11 Jahre, 4 Monate.

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  • #112026

    olle
    Gesperrt

    Ute,
    dein Mann ist doch auch Handwerklich begabt,
    meiner hat mir einen Lüfter im Fachgeschäft gekauft,
    mit Material allem drum und dran 350 Euro, glaube mir das Ding hat so viel Power ich habe kein bisschen Staub mehr, kann normal einen großen Raum entlüften. Der Typ im Laden hat sich über die PC -Lüfter nicht mehr eingekriegt!
    mache in den nägsten Tagen Bilder, und setze die dann rein
    wünsche dir gute Besserung
    lG Claudi:) die, die endlich ihre Staubplage los ist

    #112005

    martina27
    Teilnehmer

    Hallo Ute,

    da hilft nur ne gute Staubabsaugung, gerade dann wenn man viel mit Fräser arbeitet ist die besonders wichtig. Auch ein Fräser mit eingebauter Staubabsaugung ist hilfreich, da fällt lange nicht soviel Staub an wie bei einem Fräser ohne Staubabsaugung. Kann dir den Promed 4030 wärmstens empfehlen.

    Liebe Grüsse Martina

    #112020

    dnr
    Teilnehmer

    @ute 134163 wrote:

    Hallo
    Ich habe ein Problem, welches immer stärker wird.
    Meine Luftprobleme durch den Feilstaub werden immer stärker, manchmal fehlt mir regelrecht die Luft, und ich höre mich nach ein paar Schritten an, wie nach einen 100 Meter Lauf.Je mehr Kunden ich am Tag habe um so stärker wird das, ich habe Angst irgendwann das Nageln aufgeben zu müssen.
    Ich arbeite schon mit Mundschutz, manchmal 2, Staubabsaugung, und Fräser mit absaugung.
    Merke jetzt, wo ich ein paar Tage frei habe, daß es mir besser geht.
    Aber ich weiß, gehe ich wieder los, ist es dann erst einmal doppelt so schlimm.
    Hat einer von euch eine Idee, was ich noch machen könnte, denn mir fällt nichts mehr ein, und ich habe echt Angst mir richtig was Böses zuzuziehen.
    LG Ute

    Hallo Ute
    mein Mann, auch Nageldesigner, hat sich eine böse Kontaktalergie gegen Feinstaub, Acrylstaub eingefangen, einmal Kontakt mit Staub, dann sieht er aus wie ein Igel.
    Resultat : Wasserabsaugung in Eigenproduktion, diese haben wir jetzt seid 8 Monaten im Studio…. KLASSE! Er kann wieder arbeiten. Dann hat er, da dieses Problem natürlich häufiger da ist, von wegen Staublunge, dieser Mikrofeinstaub ist nämlich lungengängig und bleibt in der Lunge haften!
    Also Gedanke : PRODUZIEREN LASSEN!
    Er hat jetzt Pläne zeichnen lassen, der Produktionsprototyp ist in arbeit, bis diese Absaugung auf den Markt kommt, dauert noch ca. 2 Monate!
    Ergebnis : 100 %tige Absaugung der Ayrylstäube durch ein dreifach Filtersystem.

    Viele Grüße

    Roswitha

    #112010

    ute
    Mitglied

    Ich danke euch ersteinmal für eure Ratschläge und werde nichts unversucht lassen.
    Martina: Fräser mit staubabsaugung habe ich doch
    Hatte mir meine Staubabsaugung von der Messe mitgebracht, und das war schon kein Billigding, aber wahrscheinlich doch nicht das Richtige.
    werde mich dann nochmal damit beschäftigen, denn so kann es nun wirklich nicht weitergehen.
    Also Danke euch allen.
    LG Ute

    #112013

    florian
    Teilnehmer

    Hallo Roswitha,

    das hört sich ja interessant an mit eurem Gerät.

    Wie ist es mit der Lautstärke?

    Lg Kerstin

    #112025

    n0body
    Teilnehmer

    ….so und ich hab mal ne frage an diejenigen die ein feuchtes tuch auf die armauflage legen…… dann hat die kundin sozusagen ihre hand am feuchten tuch? stört das nicht?

    lg N0body 😉

    #112011

    ute
    Mitglied

    Ich glaube, das verstehst du falsch.
    Da ich eine staubabsaugung habe kann ich es ja nicht darüber legen.
    werde es davor legen, also vor mich, damit der Staub der nicht weggesaugt wird, nicht mehr rumflieget.
    bis ich eine andere staubabsaugung habe, probiere ich das auf alle fälle.
    Lg Ute

    #112021

    dnr
    Teilnehmer

    @florian 134487 wrote:

    Hallo Roswitha,

    das hört sich ja interessant an mit eurem Gerät.

    Wie ist es mit der Lautstärke?

    Lg Kerstin

    Hallo Kerstin
    38 db also leise!

    Gruß

    Roswitha

    #112019

    mines
    Teilnehmer

    Genau, bei mir genauso.

    wird immer schlimmer aber ich will mich nicht auch noch mit Mundschutz hinsetzen…
    LG Mines

    #112014

    florian
    Teilnehmer

    Hallo,

    das kann ja alles noch heiter werden.

    Nun habe ich endlich meine Haut-Allergie gegen die Gele im Griff.
    Noch habe ich keine Schwierigkeiten mit den Atemwegen, aber das liegt sicher noch am Kundenmangel bei mir.

    Sagt mal, wenn ihr ein Naßes Tuch vor euch legt, habt ihr dann nicht ständig einen nassen Unterarm?
    Stell ich mir ja schrecklich vor.

    LG Kerstin

    #112022

    dnr
    Teilnehmer

    Hallo Mädels
    habe einen sehr interessanten Artikel gefunden zum Thema Feinstaub und Gefahren, Krankheiten
    BITTE unbedingt durchlesen!

    Denkt bitte daran, wir in unseren Studios arbeiten mit dem gleichen Material wie ein Dentallabor!

    Sonderdruck aus “dental-labor”, Heft 2/1998, Verlag Neuer Merkur GmbH, 80916 München
    Ein Beitrag von Dr. Ulrich Fricke, Saarbrücken

    Arbeitsmedizinische Untersuchungen der Universität Bochum zeigen, daß für die Zahntechniker ein erhöhtes Pneumokoniose-Risiko besteht. Die höchsten SiO2-Feinstaubbelastungen im Dentallabor treten beim Abstrahlen von Gusstücken zur Entfernung von anhaftenden Einbettmassen auf, die üblicherweise viel Quarz- oder Cristobalit enthalten. In der Zahntechnik herrscht noch wenig Sensibilität gegenüber diesem Thema. Bei konsequenter Nutzung der verfügbaren technischen Möglichkeiten zur effektiven Staubreduktion kann die Silikose auch hier endgültig überwunden werden.
    Indizes: Pneumokoniose, Absaugung, Feinstaub, Abstrahlen, Silikose

    Die 61jährige Frau plagte sich seit einiger Zeit mit Atembeschwerden. Ihr Arzt, den sie nach langem Zögern aufsuchte, glaubte an eine Lungenentzündung, doch die verabreichten Medikamente blieben wirkungslos. Nach vier Wochen wurden Lungenspezialisten eingeschaltet – ihre Diagnose: Staublunge. Röntgenbilder und Gewebeproben ließen keinen Zweifel. Die Mediziner fanden die Lunge durchsetzt mit narbigem Bindegewebe und festen Knötchen, die kleine Staubpartikel einschlossen. Hatte die Frau, die 30 Jahre als Zahntechnikerin tätig war, den Staub im Labor eingeatmet? Die Frau verstarb vier Monate später – ihre Lunge war zu schwach geworden.

    Sicherlich ein besonders dramatischer Fall – aber Staublungen bei Zahntechnikern sind keine Seltenheit. Der Arbeitsmediziner Professor Morgenroth von der Uni Bochum fand unter 70 zufällig ausgewählten Zahntechnikern bei 53 erste Anzeichen einer Staublunge. Besonders langjährige Tätigkeit vervielfacht das Risiko. Bei 75 % derjenigen, die über 20 Jahre im Beruf waren, zeigten die Röntgenaufnahmen erkennbare Lungenschäden.

    Staublunge als Berufskrankheit

    Unter einer Staublunge Fachbegriff Pneumokoniose versteht man eine fortschreitende Vernarbung der Lunge, hervorgerufen durch die Einlagerung inhalierter Feinstäube. Sie geht einher mit dem allmählichen Verlust gesunden Lungengewebes. In der deutschen Berufskrankheiten-Verordnung heist es: “Besonders gefährdend ist die freie Kieselsäure (Siliziumdioxid, SiO2) als Quarz, Tridymit und Cristobalit”. Die genannten Stoffe bestehen aus reinem SiO2 und unterscheiden sich lediglich in ihrer Kristallstruktur. Weil diese Stoffe auch in Dentallabors vorkommen, sind neben den Bergleuten, Steinbrucharbeitern, Quarzsandstrahlern und Schleifern auch Zahntechniker als gefährdeter Berufszweig bekannt. Pneumokoniosen, die durch SiO2 Stäube ausgelöst werden, bezeichnet man als Silikosen.
    Ist der Staub erst mal in der Lunge abgelagert, setzt er sein zerstörerisches Werk unbeirrt fort – auch wenn später nur noch reine Luft geatmet wird. Ein Heilmittel hat die Medizin bisher noch nicht gefunden. Es hilft nur ein konsequenter Schutz von Anfang an.

    Die Lunge

    In der Lunge tritt das Blut in engen Kontakt mit der eingeatmeten Luft, um frischen Sauerstoff aufzunehmen und Kohlendioxid abzugeben, das in den Körperzellen als Abbauprodukt entsteht. Die Luftröhre, die die eingeatmete Luft in die beiden Lungenflügel leitet, verzweigt sich zu den Bronchien, die immer feiner verästelt in kleinen, unter 0, 1 mm grossen Bläschen enden. über 300 Millionen solcher Lungenbläschen (Alveolen) mit einer Gesamtoberfläche von fast 100 M2 stehen in unserer Lunge zur Verfügung. ähnlich fein gabelt sich das von der rechten Herzhälfte kommende Adersystem in dünne Kapillargefäse auf. Die Kapillaren schmiegen sich eng an die Alveolen – beide trennt nur eine Wand von 1/looo mm. Der enge Kontakt und die enorm grosse Oberfläche bewirken einen schnellen und effektiven Gasaustausch. Alveolen und Kapillaren sind in dünne Lagen eines hochelastischen Bindegewebes eingebettet. Die Elastizität ist wichtig, um ein leichtes Aufblühen und schnelles Entleeren der Lungenbläschen während des Ein- und Ausatmens zu ermöglichen.
    Um das empfindliche Gewebe zu schützen, müssen Fremdkörper, die mit der Atemluft in die Lunge gelangen, wieder ausgeschleust werden. Gröbere Stäube setzen sich an den Wänden der oberen Luftwege ab und werden, in Schleim eingehüllt, wieder herausbefördert. Sehr kleine und vor allem leichte Staubpartikel, etwa ab einer Größe von 5/1000 mm schweben im Luftstrom bis in die Lungenbläschen. Sie werden als lungengängige Feinstäube bezeichnet. Wie z. B. auch Bakterien und Viren werden sie von beweglichen Fresszellen des Immunsystems (Makrophagen) aufgenommen.
    Die Zellen werden mit ihrer Fracht ebenfalls über den Lungenschleim ausgeschieden, oder sie zwängen sich durch die Wandung der Lungenbläschen in das umgebende Gewebe. Innerhalb von 24 Stunden können so schon 90% der Lungenbläschen von inhalierten Stäuben befreit werden.

    Wie entsteht Silikose?

    Eine permanent hohe Belastung Mit SiO2-haltigen Feinstäuben überfordert das Reinigungssystem der Lunge. Bei Silikosepatienten sind bis zu 20 g SiO2-Staub abgelagert 100mal mehr als normal. Aber nicht allein die gossße Menge an Staub lässt eine Silikose entstehen. Trotz intensiver Forschungen ist bisher nicht vollständig geklärt, warum gerade SiO2-Partikel so gefährlich sind. Von großer Bedeutung scheint die scharfkantige Form der inhalierten Kristalle zu sein.
    Die Partikel, wie sie beim fräsen oder feilen auftreten, sind deutlich unter 5 5/1000 gross und damit lungengängige Feinstäube.
    Die Fresszellen, die mit den Partikeln beladen aus den Lungenbläschen in das Gewebe einwandern, werden von innen heraus aufgeschlitzt und gehen zugrunde. Neue Frsszellen nehmen die Staubkörner auf und erleiden das gleiche Schicksal. Dieser ständige Zerfallsprozess setzt Botenstoffe frei, die andere Zellen an den Ort des Geschehens locken – Bindegewebszellen, die nach und nach feste, faserförmige Eiweisse (Kollagen) absondern. Dieser Vorgang ist vergleichbar mit der Wundheilung der Haut: Hier werden die Bindegewebszellen durch Verletzungen angelockt und bilden durch Kollagenablagerungen langsam eine Narbe.
    Aus den Lungenbläschen wandern Staubpartikel in das umgebende Bindegewebe. Folgen: Wucherung; später Vernarbung und Knotenbildung.
    Die Staubpartikel in der Lunge werden in ca. 2 mm dicke, extrem verfestigte Silikoseknötchen eingeschlossen, die sich aus staubbeladenen Fresszellen, Bindegewebszellen und Fasermaterialien zusammensetzen. In diesem Stadium erscheint die Lunge auf dem Röntgenbild wie von Schrotkörner durchlöchert (Schrotkornlunge). Der Zersetzungsprozeß hat aber erst begonnen: Egal, ob ab jetzt noch Quarzstäube eingeatmet werden oder nicht, die Silikoseherde lagern immer neues Bindegewebe an und verschmelzen schließlich zu bis 10 cm grossen Schwielen (Schwielenlunge): Der schmale elastische Bindegewebssaum, der die Lungenbläschen ursprünglich umgab, ist stark gewuchert und in festes Narbengewebe umgewandelt.

    Silikose im Dentallabor / NAGELSTUDIO!

    Arbeitsmedizinische Untersuchungen an der Universität Bochum zeigen, dass für die Fachkräfte im Dentallabor ein erhöhtes Pneumokoniose-Risiko besteht.

    Die entsprechenden Berufsgenossenschaften haben die Silikose als Berufskrankheit anerkannt und in mehreren Fällen Entschädigungen gezahlt. Nach Untersuchungen des Berufsgenossenschaftlichen Institutes für Arbeitssicherheit (BIA) treten die höchsten Si02-Feinstaubbelastungen im Dentallabor beim Abstrahlen von Gussstücken zur Entfernung von anhaftenden Einbettmassen auf, die üblicherweise viel Quarz- oder Cristobalit enthalten.
    Bei diesem Vorgang entstehen lungengängige SiO2-Feinstäube mit einem Durchmesser von unter 5 mm.
    Die zulässigen Grenzwerte an Si02-Feinstäuben wurden teilweise um das fünffache überschritten, obwohl Absaugeinrichtungen vorhanden waren. Mangelnde Absauggeschwindigkeiten, ungünstig gestaltete Erfassungseinrichtungen oder nicht vorschriftsmäßige Filter-Abscheider werden als Ursache genannt.
    Weiterführende Untersuchungen an neuen Gerätetypen mit geprüften Feinstaubfiltern und Durchflußmessern konnten jedoch deren gute Wirksamkeit belegen.

    Ausschließlich Absaugungen, die vom Berufsgenossenschaftlichen Institut für Arbeitssicherheit (BIA) nach der Verwendungskategorie “CI, geprüft sind, eignen sich für den Einsatz an zahntechnischen Strahlgeräten. :rauch:

    Korrespondenzadresse:
    Dr. Ulrich Fricke
    Diplombiologe
    Lessingstr. 42
    66121 Saarbrücken

    diesen Artikel solltet Ihr euch guuuuut durchlesen!

    Viele Grüße

    Achim

    Endresultat : NIEMALS ohne eine vernünftige Staubabsaugung arbeiten!

    #112012

    ute
    Mitglied

    Oh mann, da wird es einen ja ganz anders, wenn man das liest.

    Habe dir eine PN geschrieben, hast du sie erhalten?
    LG Ute

    #112027

    olle
    Gesperrt

    Wozu ich nur sagen kann,
    spart nicht am falschen Ende!
    bin sowas von froh absolut keinen Staub mehr zu haben,
    350€ hin oder her, ist mir egal das ist mir meine Gesundheit wert
    Kauft euch ne gescheite Absaugung,
    am besten in einen Fachhandel für Entlüfter gehen
    lG Claudi:)

    #112015

    florian
    Teilnehmer

    Hallo Ute,

    sag mal bist du in der Betrufsgenossenschaft?

    Wenn dir ein Arzt eine Allergie auf den Feilstaub bestätigt muß die BG dafür eintreten, das dir geholfen wird. Sei es mit Staubabsaugung etc.

    Weiß zwar nicht viel darüber aber mein Hautarzt hat mich auf solche Dinge hingewiesen.

    LG Kerstin

    #112023

    tina65
    Teilnehmer

    Hallo Ute,
    wie sieht es denn mit einem Luftreiniger aus?
    Sowas soll doch gerade für Allergiker super sein, das Gerät muss zwar täglich mit Wasser gefüllt werden soll aber auch feinste Staubpartikel sehr gut aufnehmen.
    Lisbeth, auch hier aus dem Forum hat sowas wohl weil ihr Mann Allergiker ist und es bringt wohl viel
    LG Tina

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