suche nach flexiblem gel

Dieses Thema enthält 36 Antworten und 11 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  funny vor 10 Jahre, 5 Monate.

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  • #6078

    skyline
    Mitglied

    Da ich sehr sehr weiche nägel habe und mir desöfteren versieglungsgele auf dem nagel gerissen sind und ich sehr oft liftings habe, habe ich empfohlen bekommen wegen meiner weichen nägel mal ein flexibleres gel zu benutzen, also keines was so hart und starr ist.

    “Wenn sie nämlich eher weich und flexibel sind, dann kann es auch daran liegen das Dein Gel zu unflexibel ist. .. somit bewegt sich der Naturnagel bei Stößen und anderen Einflüssen unter der Modellage, die Modellage aber bleibt starr. …”

    ich hab das gel von eubecos und buschmann.

    kennt jemand ein gel was für diese weichen nägel genau das richtige ist? was also sehr flexibel ist und mit dem nagel mitgeht?

    danke

    #124560

    bluna77a
    Teilnehmer

    du kannst das mal mit dem softbuildergel von unguis versuchen. ich hab ne nagelbeisserin, die auch ganz dünne und weiche nägel hat. die kommt damit super klar…

    #124578

    femosis
    Teilnehmer

    Hallo!

    Wenn deine Versiegelungsschicht Risse bekommt, ist das Aufbaugel nicht zu spröde, sondern schon zu flexibel! Die nicht abgebaute Spannung überträgt sich auf das Finish und überbeansprucht dieses. Knack!
    Noch flexiblere Gele machen es daher nicht besser, sondern noch viel schlimmer.
    Abschlussgele müssen wegen der geforderten Stoß- und Kratzfestigkeit meist ohne Silikate auskommen, sind also von Hause aus wenig flexibel.

    Das SoftbuilderGel von unguis ist nur leicht flexibel (also eigentlich wenig soft) und verträgt sich gut mit den meisten Finishgels.

    Enrico

    #124562

    maritta koch
    Teilnehmer

    Hi,

    der Profi ist da in Sachen Gel – sehr schön. ..

    Wenn sie also sehr weiche und dünne Nägel hat – dann ein flexibles Gel verwendet ist es klar dass sie kein VS-Gel nehmen sollte was zu hart ist. ..

    Aber welches VS-Gel sollte sie denn dann am besten nehmen? Bei ihr ging es in dem anderen Thread darum dass sie dauernd Liftings hat trotz Berücksichtigung aller Umstände. …..

    Also habe ich sie nach ihren NN`s gefragt und darauf hin kam eben die Antwort sie wären sehr weich und dünn – also flexibel.

    Welche Gelkombination empfiehlst Du in so einem Fall?

    Ich arbeite mit dem Euro1000 von Eubecos – meiner Meinung nach ein eher hartes Gel – ich habe nämlich keinerlei Probleme mit dem VS aus der Flasche von PMN. Aber auch beim Abfeilen merke ich wie fest das Gel ist.

    Gruß Maritta

    #124561

    skyline
    Mitglied

    hallo, erstmal danke. ok um also risse in der versieglung zu vermeiden, muß man also ein härteres unflexibleres gel zum aufbau nehmen oder wie soll ich das verstehen? was aber wenn der nn total weich ist und man viele liftings hat? soll man dann flexibles gel nehmen, damit es bei stössen mitarbeiten kann, oder soll man unflexibles gel nehmen? das ist mir nicht so ganz klar?

    #124579

    femosis
    Teilnehmer

    Hallo!

    Es könnte sein, dass sie sehr dünne Finger hat und daher nicht nur die Weichheit der Nägel nachteilig ist, sondern auch viel Torsionsenergie übertragen wird, der Nagel sich also bei jedem Greifen, Drücken und Ziehen stark verformt. Frauen mit “Wurstfingern” (ich hoffe, der Ausdruck sei mir verziehen? !) haben daher praktisch immer weit weniger Probleme.
    Weiches Gel macht nur dann Sinn, wenn es dünn verarbeitet wird, was aber wieder zu höherem Bruchrisiko führt. Dick verarbeitet, ist es ähnlich torsionsresistent wie starreres. Ergibt also nur sehr bedingt einen Vorteil. Als Finish für ein Softgel eignet sich eigentlich in solch einem speziellem Falle ein leicht softes und glänzendes 1-Phasengel. Softe Abschlussgele kenne ich nicht, da wie bereits angesprochen, nicht sinnvoll.

    Würde Mal die Extremvariante versuchen:

    Also gründlich NN vorbereiten, dehydrieren, Primer (unbedingt säurehaltig!), Haftgel, Aufbau, Finish. French je nach Wunsch
    Mit Softgelen habe ich ausnahmslos nur schlechte Erfahrungen gemacht, kann ich defintiv nicht empfehlen. Es gibt viele sehr gute Produke mit gemäßigter Sillikatbeigabe und sehr bruchfesten, aber nicht überflexiblen Eigenschaften.

    Wenn unguis aus Kostengründen nicht in Frage kommt, versuch doch Mal z.B. von WOBAN Grundiergel + Buildergel (hatte das Builder Pink) oder das Premiumgel (etwas spröder als das Builder). Die sind preisgünstig und recht gut in der Qualität. Recht flexibel, was die Bruchsicherheit angeht, aber nicht zu weich und nachgiebig. Anhaftung ist gut.

    Enrico

    #124563

    maritta koch
    Teilnehmer

    Hi,

    also das French-Rose-Milky von Eubecos ist auch ein All-in-One-Gel und ist super flexibel wie ich finde. .. hat außerdem einen sehr tollen Glanz – den ich beim Euro-1000 z.B. vermiße. ..

    In Deiner Extrem-Variante sprichst Du dann von den normalen Gelen? Was meinst Du dann mit Extrem?

    Gruß Maritta 😎

    #124580

    femosis
    Teilnehmer

    Das Problem ist, das Gele sehr verschiedene Parameter haben, die sehr differenziert gewichtet sein können. Es gibt also nicht nur hart und weich, sondern viel mehr Eigenschaften:

    1. Biegefestigkeit
    2. Elastizität / Plastizität
    3. Bruchresistenz
    4. Zugfestigkeit
    5. Anhaftung
    6. Alterungsbeständigkeit (Versprödung, Vergilbung)
    7. Stoß- und Schlagfestigkeit

    Die Geleigenschaften merkt man beim Abtragen übrigens nur äußerst bedingt, denn Oberflächenhärte und Elastizität stehen nicht immer in fester Korrelation zueinander. Ein weiches Gel kann sich durchaus hart “anfühlen” beim feilen.
    Beim bewerten von Gelen trage ich dieses in bestimmter Stärke auf einem Stück Karton mt 2 cm Breite auf. Dann teste ich die Biege-, Bruch- und Verformeigenschaften, also Platizität und Elastizität. Anders lässt sich kein Vergleich anstellen. Da kommt der Technik Freak ab und zu durch.

    Enrico

    #124581

    femosis
    Teilnehmer

    @ pharao

    Ich meine nicht wie üblich die schon 1000 Mal gelesene Frage “Primer oder lieber Haftgel? “.
    Sondern Primer + Haftgelinkl. gründlicher Dehydration.

    Ich habe 2 Jahre lang mit 1- Phasengel gearbeitet, weil es ja so fortschrittlich ist.
    Habe aber gemerkt, dass 3 verschiedene aber eben absolut spezialisierte Gelsorten einfach eine bessere Qualität ermöglichen, weil die verschiedenen geforderten und stark gegenläufigen Eigenschaften nur sehr unzureichend in nur einem Gel integriert werden können. Daher beihaltet “Extrem” vor allem auch die Verwendung eines ordentlichen Haftgels.

    Enrico

    #124564

    maritta koch
    Teilnehmer

    Hi,

    so – da ich auch so ein Probierfreak bin wüßte ich jetzt noch gerne ob Du den Karton irgendwie anrauhst oder so – denn das kann man ja mit dem NN eigentlich nicht wirklich vergleichen – oder?
    Wie dick und auf welcher Fläche ungefähr trägst Du das Material zum testen auf?
    Hast Du so alle Gele schon mal getestet?

    Wenn ja wärst Du predistiniert dafür hier mal einen laaaaaangen Ergebnisbericht einzustellen. .. denn das hilft sicher dem ein oder anderen weiter. …

    Gruß Maritta

    #124582

    femosis
    Teilnehmer

    Die Fläche ist außer bei einem Torsionstest egal. Nehme 10, 5 cm lange und 2 cm breite Streifen (aus Karton A4 ausgeschnippelt) und mache da in etwa eine Länge von 3- 4 cm voller Gel.
    Die Streifen reibe ich mit altem EzFlow Haftgel ein und dann wird draufgepappt. Die Dicke messe ich mit einem Messschieber, der auf 1mm eingestellt ist. Die Nettostärke liegt also um 0, 8mm.
    Den Biegewiderstand teste ich subjektiv, also ohne genaue Messung.
    Dann schaue ich, ob und in welchem Radius sich das Gel biegen lässt (bis auf Anschlag) ohne durchzubrechen. Dann sieht man als nächstes, wie weit es wieder in die Ausgangsform zurückspringt (Plastizität) oder bricht. Die Zugfestigkeit ermittelt man, indem man einseitig versucht den Streifen zu zerreißen.
    Ist nicht sehr wissenschaftlich, aber man bekommt ein gutes Gefühl für die Geleigenschaften und diese sind aussagefähiger als try ´n´error Tests bei diversen Kundinnen. Die viel zu unterschiedlichen Nageltypen und -formen ermöglichen keine annehmbare Vergleichbarkeit.
    Das einzige was in der Praxis gestestet werden muss ist die Anhaftung – besonders bei Problemnägeln.

    Habe jetzt schon eine Weile nichts mehr getestet, da bei unguis hängengeblieben. Wenn es wieder losgeht, sage ich bescheid. Werde evtl. in nächster Zeit Mal BRISA Gele ins Visier nehmen. Würde da berichten…

    Enrico

    #124559

    janet78
    Teilnehmer

    hallo. …

    also ich könnte dir das Gel von NSI sagen, es ist total flexible und ich bin überglücklich es gefunden zu haben.
    enn man sich mal rammelt tut es in keinster weise weh, es brennt nicht und es hat einen super tollen Glanz…ich für meinen Teil gebe es nicht mehr her….

    liebe grüße

    #124569

    anela
    Teilnehmer

    Habe jetzt schon eine Weile nichts mehr getestet, da bei unguis hängengeblieben. Wenn es wieder losgeht, sage ich bescheid. Werde evtl. in nächster Zeit Mal BRISA Gele ins Visier nehmen. Würde da berichten…

    Enrico

    Hallo Enrico, hast du bis jetzt keine Probleme mit Unguis? Eine
    Nageldis.aus unserem Forum hat mir erzählt, dass auf einmal bei jeder
    kundin hat sich unguis gel geliftet und sie benutzt seitdem Brisa.
    hast du schon das Brisa gel getestet? Würde mich sehr interessieren, weil ich bis jetzt nur von Buschmann benutze und manchmal Eubecos.Aber es bricht gerne an den ecken, wenn ich eine schablonenverlängerung mache.Und ich habe auch gelesen, dass Unguis keine Ummantelung braucht, sogar bei NN verstärkung.Stimmt das? Würde mich sehr über deine Antwort freuen.
    LG Elena.

    #124594

    funny
    Teilnehmer

    Kann auch Akzent direkt empfehlen.
    Optimizer zum entfetten und austrocknen.
    X-treme Primer –> säurehaltig (eines der neuesten Produkte der Firma)
    Gum Gel – sehr standfest, auch für Schablone, bleibt flexibel, geeignet für weiche und fettige Nägel.
    Damit habe ich bisher gute Erfahrungen gemacht.
    Wenn man das mit dem UV-Gel von Akzent versiegelt kommen auch keine Risse bei Belastung.
    Gum Gel ist übrigens richtig Standfest und lässt sich sowohl mit Pinsel, Spot Swirl, als auch mit Sonde verarbeiten. Je nach Geschmack.

    Grüßli Funny

    #124583

    femosis
    Teilnehmer

    Hallo!

    Habe und hatte mit unguis keine Probleme, eine Ummantelung braucht man da tatsächlich nicht, einfach weil eine Modellage nicht durch eine Ummantelung halten sollte, sondern vor allem weil es richtig anhaftet. Die Haltbarkeit also von einer Ummantelung abhängig zu machen ist ein Armutszeugnis für das entsprechd verwendetete Gel. Ein bisschen Ummantelung mit dem Finishgel ist ok, auch wegen der Optik, aber das sollte es dann auch gewesen sein.

    Wenn mit den Produkten jetzt Probleme auftreten, gab´s evtl. Pannen bei der Herstellung einer Charge (falsche Dosierungen, schlechte Qualität der Rohstoffe, inkorrekte Lagerung, etc.). Keine Ahnung, wo der Hase im Pfeffer liegt…
    Im Moment bin ich beim testen von 3t Gelen, die arbeiten genau wie unguis auf a-bisphenol Basis – was noch kein Qualitätssiegel ist, aber zumnidest enorme Schrumpfungsarmut während der Aushärtung garantiert. Nur das Versiegelungsgel spielt bei der Marke eher in der 2. Liga, kann nicht 100 % überzeugen.
    Jetzt schaue ich nach der Haltbarkeit der Modellagen. Beim Finish werde ich wohl defintiv bei unguis bleiben.

    Enrico

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