Teilzeitjob UND Kleingewerbe

Dieses Thema enthält 7 Antworten und 4 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  super-mami vor 10 Jahre, 11 Monate.

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    Beiträge
  • #3536

    super-mami
    Mitglied

    Ich arbeite 19, 5 Stunden monatlich im Krankenhaus und werde dort mit Steuerklasse 5 bezahlt (kein 400 Euro Mini Job!).

    Jetzt will ich ein Kleingewerbe anmelden.

    Wie funktioniert das mit den Steuern und der Krankenkasse? Wird da alles zusammen gerechnet, oder zählt als Grenze (ca.6000 Euro pro Jahr) NUR das Verdiente vom Gewerbe?

    Macht hier einer zufällig das so?

    #92488

    nachtjuwel
    Teilnehmer

    Wenn das ein Teilzeitjob ist, braucht dich die Krankenkasse nicht kümmern, da du über deinen Arbeitgeber normal versichert bleibst.

    Du kriegst noch eine Steuernummer vom FA das deinen Hauptjob und dein Gewerbe gleichzeitig dann ist.
    Du darfst ca. 17.ooo und ein paar zerquetschte zusammen verdienen, ohne das Umsatzsteuer anfällt.

    #92490

    schnuffi
    Teilnehmer

    genau – das ist die sogenannte Kleinunternehmerregelung

    #92494

    super-mami
    Mitglied

    17.000 Euro NUR Gewerbliche Verdienste, oder zählt da das Netto-Einkommen vom Teilzeitjob dazu?

    #92492

    freckle
    Teilnehmer

    Es sind 17.500 EUR und die sind nur für das Gewerbe relevant.

    LG, freckle

    #92489

    nachtjuwel
    Teilnehmer

    @ freckle
    Da liegst du falsch :
    Es zählen Haupttätigkeit und Gewerbe zusammen und nicht nur Gewerbe

    #92491

    schnuffi
    Teilnehmer

    Kleinunternehmerregelung

    Unternehmer, die nur geringe Umsätze tätigen, werden als Kleinunternehmer eingestuft. Als Kleinunternehmer gelten Unternehmer, deren Umsatz im vorangegangenen Jahr einen Betrag von 17.500 € (bis zum 31.12.2002 galt ein Grenzwert von 16.620 €) nicht überstiegen hat und deren Umsatz im laufenden Jahr 50.000 € voraussichtlich nicht übersteigen wird. Beide Voraussetzungen müssen gegeben sein. Bei Beginn einer unternehmerischen Tätigkeit ist der voraussichtliche Umsatz im Kalenderjahr zu schätzen. Übersteigt dieser voraussichtlich nicht die Umsatzgrenze von 17.500 €, gilt der Unternehmer als Kleinunternehmer.

    Kommt die Kleinunternehmerregelung zur Anwendung, muss der Unternehmer auf seine Umsätze keine Umsatzsteuer erheben. Er kann allerdings auch zur Umsatzsteuer optieren. In diesem Fall hat er die Möglichkeit, auch die Vorsteuer gegenüber dem Finanzamt geltend zu machen. Empfehlenswert ist die freiwillige Umsatzsteuerveranlagung, da nur so der Vorsteuerabzug möglich wird. Für Kleinunternehmer entfällt neben dem Vorsteuerabzug der Ausweis der Umsatzsteuer sowie der Umsatzsteuer-Identifikationsnnummen auf erstellten Rechnungen.

    Werden die Umsatzgrenzen überschritten, muss der Unternehmer auf seine Umsätze Umsatzsteuer erheben. Optiert ein Kleinunternehmer zur Umsatzsteuer, muss er dies gegenüber dem Finanzamt erklären. Seine Entscheidung bindet ihn für fünf Jahre.

    #92493

    freckle
    Teilnehmer

    Ich meinte das so, dass für die Frage, ob man Umsatzsteuerpflichtig wird nur der Umsatz aus dem Gewerbe zählt…

    LG, freckle

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