verbieten?

Dieses Thema enthält 10 Antworten und 8 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  gittahemmerling vor 9 Jahre, 6 Monate.

Ansicht von 11 Beiträgen - 1 bis 11 (von insgesamt 11)
  • Autor
    Beiträge
  • #13805

    lovely
    Teilnehmer

    Hallo Mädel!
    Ihr habt mir schon gut weitergeholfen. Ich steh eigentlich mnur noch einen Schritt vor der Gewerbeanmeldung. Da ich es nebenbei zu meinem Teilzeit – Job machen will – ist es die ZUSTIMMUNG meines CHEFS. Kann er es mir denn verbieten, ich dachte immer, er muß es einfach nur wissen und wenn etwas vorfällt könnte er es mir verbieten!?
    Zur Zeit bin ich noch im Erziehungsurlaub und da wäre es perfekt, etwas Geld nebenbei zu haben. Doch nachdem ich ihm es vor einer Weile sagte, meinte er – er müsse es an seine Rechtsabteilung weitergeben…. hä? Verstand ich nich…

    Danke euch schon mal 🙂
    LG lov…

    #238947

    supernails
    Mitglied

    Hallo,
    ich habe immer gehört, dass die chefs immer zustimmen müssen, wenn man ein nebenjob ausüben will. Ich habe letztes jahr ein teilzeitjob gehabt und habe auch nebenbei ein
    400, – euro job gehabt. Bei der vorstellungsgespräch habe ich sofort gesagt, dass ich einen nebenjob habe und gefragt, ob es in ordnung wäre. Jetzt habe ich nur dieses 400, -euro job und will auch nebenbei nageln.
    LG

    #238951

    lovely
    Teilnehmer

    Ich versteh nur nicht, warum die Rechtsabteilung um dies zu klären, reicht nicht einfach ja und nein? ! Mein Gefühl sagt mir – er sagt “nein”… ich stoch doch so kurz vorm Ziel… verdammt! Ich hätte schon ne Menge Kunden….

    #238949

    simy1
    Teilnehmer

    Hi lovely,
    mein Chef hat mir gleich die Zustimmung schriftlich gegeben, bin ja auch im Erziehungsurlaub.

    Jetzt mach dich mal nicht verrückt, er hat nicht nein gesagt 😉 Ich kenne es nur so, dass
    die Hauptarbeit nicht unter dem Nebenjob leiden soll, sprich bei eventuellen überstunden etc. Was sollte dein Chef dagegen habe, da du ja Momentan eh zu Hause bist.

    Lg SImy

    #238945

    sanys-nails
    Mitglied

    Bei meinem Chef ist es auch so, sowie man einen Nebenjob ausüben will, müssen die das nochmal prüfen, denn es könnte ja sein, dass man dann nicht mehr so viel zeit hat für freizeit. wie schon geschrieben wurde, dass der hauptjob nicht drunter leidet.

    #238948

    simpsonia
    Mitglied

    Eigentlich muss er es noch nicht mal wissen. Hab meinem Chef auch gesagt, dass ich einen Nebenjob suchen will und er meinte, dass es nett ist, dass ich ihm das sage, da ich das ja nicht muss. Aber sicher ist es alle Male, wenn der Chef Bescheid weiß, wenn dann doch mal was passieren sollte.

    #238946

    mitchel
    Teilnehmer

    Hallo,
    wenn Euer eigentlicher Job nicht unter dem Nebenjob leidet könnt ihr ihn ausführen.

    Wenn ihr zum Beispiel jeden morgen um sechs inner Fabrik Fließbandarbeit macht, aber bis um drei Uhr Nachts bedienen geht, kann da der Chef natürlich was dagegen haben.
    Denn dann ist man durch den Nebenjob nicht zu 100% auf dem regulären Job im Einsatz
    Deshalb meist die Nachfragen der Chefs……

    LG Michaela

    #238944

    maritta koch
    Teilnehmer

    Und man muß auch aufpassen, wenn sich der Nebenjob um die gleiche Tätigkeit wie der Hauptjob handelt – das wollen die in der Regel auch nicht.

    #238950

    simy1
    Teilnehmer

    Hallo simpsonie,

    bei mir steht es sogar im Arbeitsvertrag, dass ich einen Nebenjob beim chef anmelden muß… Ich denke auch, dass man auf jeden Fall auf der sicheren Seite ist, wenn man Bescheid gibt.

    Lg Simy

    #238953

    gittahemmerling
    Teilnehmer

    Hallo die Damen,

    die Rechtslage sieht in diesem Fall so aus: Der Arbeitgeber muss vom Arbeitnehmer vor antritt des Nebenerwerbs unterrichtet werden. Der Arbeitgeber kann seine Zustimmung verweigern, wenn die Interessen des Arbeitgebers verletzt werden.

    Wann nun werden die «Interessen des Arbeitgebers» verletzt? Im folgenden habe ich die Fälle aufgeführt, in denen Ihr Arbeitgeber Ihnen Ihre Nebentätigkeit untersagen kann.
    1. Das Arbeitszeitgesetz regelt, dass die (Gesamt-) Arbeitszeit, während derer Sie tätig sind, täglich acht Stunden je Werktag (Werktage sind die Tage Montag bis Samstag), somit also 48 Stunden pro Woche nicht überschreiten darf. Die tägliche Arbeitszeit kann bis auf 10 Stunden ausgedehnt werden, sofern innerhalb von 6 Monaten bzw. 24 Wochen im Durchschnitt 8 Stunden werktäglich nicht überschritten werden.
    Unser Tipp: Eine tägliche bzw. wöchentliche Höchstarbeitszeit müssen Sie nicht beachten, wenn Sie Ihre Nebentätigkeit auf selbstständiger Basis ausüben.

    2. Wenn Ihre Arbeitsfähigkeit unter dem Nebenjob leidet, wenn also Ihr Nebenjob die Ausübung Ihres Hauptarbeitsverhältnisses beeinträchtigt.
    Praxisbeispiel: Sie haben einen Nebenjob als Kellner angenommen und schlagen sich hierbei die Nächte um die Ohren. Dass Ihr Schlafbedürfnis dabei zu kurz kommen dürfte, liegt fast auf der Hand. Hier ist es natürlich nur eine Frage der Zeit, dass Ihr Hauptberuf unter Ihrer Nebentätigkeit leidet.

    3. Der Urlaub sollte Urlaub bleiben, denn Ihr Jahresurlaub muss zur Erholung genutzt werden. Eine Nebentätigkeit würde dem Erholungszweck des Urlaubes widersprechen.

    4. Wenn Sie krankgeschrieben sind und gleichzeitig einer Nebentätigkeit nachgehen, riskieren Sie eine fristlose Kündigung.

    5. Sie dürfen Ihrem Hauptarbeitgeber auf gar keinen Fall mit Ihrer Nebentätigkeit Konkurrenz machen oder in einem Betrieb arbeiten, der in direktem Wettbewerb zu Ihrem Hauptarbeitgeber steht

    Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes haben Sie ein grundsätzliches Recht auf einen Zweitjob. Dem Grundsatz nach sind Sie also nicht verpflichtet, Ihren Hauptarbeitgeber über Ihre Nebentätigkeit zu informieren. Im Regelfall kann Ihnen Ihr Arbeitgeber eine Nebentätigkeit auch nicht untersagen. Was Sie nach Feierabend tun, ist Freizeit und somit ganz allein Ihre Privatsache.

    Keine Regel ohne Ausnahmen…
    trans_10p.gif
    Trotz des grundsätzlichen Rechts gibt es allerdings für Sie als Nebenjobber einiges zu berücksichtigen.

    Viele Arbeitsverträge enthalten die sogenannte «Nebentätigkeitsklausel», die besagt, dass die Ausübung von Nebentätigkeiten (das gilt auch für unentgeltliche!) der vorherigen Zustimmung des Arbeitgebers bedarf, es sei denn, die Interessen des Arbeitgebers werden durch die Nebenbeschäftigung nicht berührt.

    Ich hoffe, das hilft etwas weiter.

    LG Gitta

    #238952

    lovely
    Teilnehmer

    :PNa ihr Lieben!
    nach langem hinund her hat mein Chef jetzt nun endlich sein okay gegeben. Hab nochmal ausdrücklich versichert, meine Arbeit, wenn ich denn dann wieder im Job bin, leidet darunter nicht – und dann war es okay.
    So bin ich jetzt seit 4 tagen auch selbstständig… und erwarte jetzt die ersten Kundinnen. leider hägt es an den Visitenkarten, da wir die zwar soweit fertig haben – doch ein schönes Bild fehlt. Habe 1000 Ideen, doch die Umsetzung…
    aber ansonsten geht alles voran…
    LG lov

    … und nochmal danke für alle tollen Tips von euch

Ansicht von 11 Beiträgen - 1 bis 11 (von insgesamt 11)

Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.