Was beachten bei Kosmetikstudiogründung?

Dieses Thema enthält 3 Antworten und 3 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  bluenani vor 10 Jahre, 11 Monate.

Ansicht von 4 Beiträgen - 1 bis 4 (von insgesamt 4)
  • Autor
    Beiträge
  • #9106

    syrael
    Mitglied

    Ich hoffe ich bin richtig hier, habe nirgends sonst “Platz” dafür gefunden.

    Also geht um folgendes, eine bekannte von mir würde sich gern selbständig machen mit einem Kosmetikstudio ( in einer sehr ” toten” Gegend was sowas betrifft ). Nun war sie auch schonmal bei einem Steuerberater hat aber nicht das Gefühl sie wäre gut beraten. Da sie das ganze mit einer Partnerin ( Podologin) aufziehen will denke ich schon man sollte absolut alle Sachen wissen, Rechte und auch Pflichten, positives und negatives.

    Nun interessiert mich was muss man beachten?
    Welche behördengänge muss man hintersich bringen?
    Welche Finanzierung wählen, ein gründungskredit oder einen privaten Kredit?
    Vergleichbar mit Nagelstudiogründung?

    Wäre nett wenn ihr mal eure Erfahrungen mit uns teilen würdet 🙂

    LG Syr

    #168383

    ute
    Mitglied

    Also ich schreib mal, was mir so einfällt, was ich damals brauchte.
    Zuerst die Beratung vom Steuerberater, der dann für Kredite und Fördergelder auch eine Ertragskostenvorschau macht (so wars bei mir).

    Dann, da ja eine Podologin dabei ist, wenn sie aus der Arbeitsoligkeit kommt, einfach mal beim Arbeitsamt fragen, ob da was geht.

    Fördergelder sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich, auch darüber müßte der Steuerberater bescheid wissen.

    Kredite sind für ein Geschäft nicht schlecht, da man sie ja absetzten kann, bzw: gut gegen die Einnahmen aufrechnen kann.
    Allerdings bieten die Fachfirmen wie zB. Gehwol und Ionto Comed, Finazierungen an, da müßte man sich mal erkundigen, ob diese Hauskredite nicht günstiger sind, als bei einer Bank.

    Beim Gesundheitsamt erkundigen, gerade als Podologe, was für Auflagen da für das Studio sind.

    So das ist mir jetzt spontan eingefallen, wenn noch was dazu kommt, melde ich mich noch eimal.
    LG Ute

    #168385

    bluenani
    Teilnehmer

    Sorry, aber Keditabzahlungen sind keine Aufwendungen die den Gewinn mindern. Lediglich die Zinsen die aus dem Kredit gezahlt werden sind abzugsfähige Betriebsausgaben.

    Wenn du dich schlecht beraten fühlst, geh doch zu einem anderen Steuerberater oder schau mal ob du nicht bei der IHK einen Existenzgründer-Kurs besuchen kannst.

    Ansonsten braucht man eine Gewerbeanmeldung. Geh am besten mal in die Sprechstunde vom Amt. Die können dir dann auch verraten ob du eventuell noch eine andere Genehmigung brauchst (aber eigentlich düfte es in deiner Brache nicht so sein)

    Bevor ihr euch überlegt solltet ihr einen Business-Plan aufstellen. Kann man auch erst mal ganz gut alleine. Was werden für Einnahmen erwarten (durch eventuell schon vorhandene Kunden, was gibt die Gegend her, welche Konkurenz gibt in in der Nähe
    und wie sind die Preise der Konkurrenz) dann überlegt euch welche Ausgaben auf euch zukommen (Miete, Strom, Wasser, Wareneinsatz, Telefon, Werbung) und ganz zum Schluß natürlich auch noch was ihr euch als, , Gehalt” auszahken wollt.
    Wenn die Kosten schon vorher den ganzen Gewinn auffressen, bleibt eventuell nichts mehr an Geld übrig.

    Dann natürlich der Weg zum Arbeitsamt, eventuell eine Existentgründer-förderung beantragen, ist nicht viel Geld aber es hilft.

    liebe Grüße Nannette

    #168384

    ute
    Mitglied

    @bluenani 278150 wrote:

    Sorry, aber Keditabzahlungen sind keine Aufwendungen die den Gewinn mindern. Lediglich die Zinsen die aus dem Kredit gezahlt werden sind abzugsfähige Betriebsausgaben.

    Du hast völlig Recht, ich habe mich falsch ausgedrückt.
    LG Ute

Ansicht von 4 Beiträgen - 1 bis 4 (von insgesamt 4)

Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.