Was tun bei Ärger mit dem Finanzamt?

Dieses Thema enthält 4 Antworten und 3 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  oelse vor 10 Jahre, 2 Monate.

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  • #8937

    taner
    Keymaster

    Stellt Euch mal vor, das Finanzamt prüft und erklärt die letzten fünf Jahre für unzureichende Steuerabgabe und verlangt schlagartig 25.000 Euro. Was tun?

    Wenn auch die Mehrheit nicht unbedingt Ärger in dieser Größenordnung mit dem Finanzamt haben wird, sollte man diesen schnellstmöglich klären.

    Was gilt zu tun?

    • Beim Finanzamt die Gründe erfragen, denn oft ist es nur ein Mißverständnis
    • Sollte es kein Mißverständnis sein, einen Steuerberater oder Rechtsanwalt einschalten
    • Alle buchhaltungsrelevanten Ordner und Computerdateien zusammensuchen und bereithalten.
    • Ruhe bewahren

    Sollte die Zahlungsforderung begründet sein und kann den gesamten Betrag nicht aufbringen, sollte man den Kopf nicht in den Sand stecken. Finanzämter bzw. Behörden im Allgemeinen, lassen mit sich reden und stimmen einem Stundungsantrag (Raten- bzw. Teilzahlungplan) meistens zu.

    #166254

    olle
    Gesperrt

    Für mich steht nächste Woche eine Betriebsprüfung für die Jahre 2002 bis 2006 an.

    Habe die Angelegenheit inkl. die benötigten Unterlagen dem Steuerberater übergeben.

    Gehe die Sache mit ruhigem Gewissen an, denn habe mir nichts vorzuwerfen.

    #166256

    oelse
    Teilnehmer

    Ich weiß von einem Finanzamt in Kreis Steinburg, die lassen sich auf Raten oder sonstigen nicht ein. Da kannst als Mensch noch soviel betteln. Kein Chance.

    #166253

    taner
    Keymaster

    Bißchen mager Dein Kommentar.

    Erzähl doch mal ein wenig von der Geschichte, weshalb bist Du der Meinung, dass die sich nicht auf Ratenzahlungen einlassen und was meinst Du mit betteln? Wie bist Du der Sache angegangen? Was wurde alles versucht?

    Freue mich auf eine Antwort.

    #166257

    oelse
    Teilnehmer

    Das ging um das Geschäft meiner Mutter. Sie hat Kunstgewerbe und alles so ein Kleinkram. Ihre Zahlungen ans Finanzamt hat sie geleistet.Zu dem Zeitpunkt WAR sie noch beim alten Steuerberater! Letztes Jahr kam dann die dicke Rechnug vom Finanzamt ( “nette “Rückzahlung von ca 10.000 € an das Finanzamt) Ihr alter Steuerberater, war wohl zu alt für seinen Job ( Dorf halt) Na ja es war auf jedenfall seine Schuld, was auch bewiesen worden ist. Trotzallem bleib sie auf dem Geld hängen. Sie hat Gespräche mit dem Amt geführt und auch der neue Steuerberater. Sie wollte den Betrag innerhalb von drei Monaten abzahlen. Nichts zumachen. Sie hat ihre Frist bekommen und bis dahin hat sie zu zahlen. Die haben sich nicht drauf eingelassen. Im Gegenteil sie hat ein Schreiben bekommen was beinhaltet hat, dass sie nicht auf den Gedanken kommen sollte immer nur ein Teilbetrag zu zahlen, also von sich aus ohne Absprache ( etwas krasser ausgedrückt). Dieses Schreiben kam nach den ganzen Gesprächen mit den Sachbearbeiter. Die ganze Sache liegt jetzt beim Anwalt. Solche Aussagen dürfen nicht getroffen werden. Das geht schon unter Bedrohung. Ob es nun vom Sacharbeiter ausging oder von Amt wird gerade geprüft.

    Ihr Rückforderung hat sie bezahlt in dem sie sich zusätzliches Geld von der Bank aufnehmen musste.

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