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    Thema: Zahn-Implantat

    1. shorti100
      Ach Leute, ich war heute beim Zahnarzt. Gar nicht schön...
      Vorgeschichte:
      Gestern Abend habe ich zum Abendessen herzhaft in ein Brot gebissen (okay, die Rinde war ziemlich hart - aber das müssen Zähne doch aushalten...?). Es tat gleich gar nicht gut: Ich hatte einen Riss im Zahn! Muß dazusagen: das war ein wurzelbehandelter Zahn, also schon vorgeschädigt.
      Bin heute gleich zum Zahnarzt. Der Zahn war wirklich gebrochen (aber noch drin). Sie hat mir dann das kaputte Teil rausgemacht (war ca 1/3 vom Zahn). Dann Röntgenaufnahme und weitere Diagnostik.
      Das Ende vom Lied: der komplette Zahn ist nicht mehr zu retten, muß also raus. Sie hätte es auch gleich gemacht ("ist ja schon betäubt"). Wir haben uns dann aber darauf geeinigt, daß erstmal provisorisch zu kitten.
      Ich soll mir jetzt sofort eine Zahnzusatzversicherung suchen (sie schreibt das irgendwie in ihren Bericht so rein, daß im Moment noch der Zahn komplett ist - wg. der Kostenübernahme...). Und dann soll ich wieder kommen.
      Ich habe jetzt zwei Alternativen:
      1.) ein Zahn-Implantat (da wird so ein Metallstift in den Kiefer geschraubt und darauf dann der Zahn)
      2.) eine Brücke (da wird die entstandene Zahnlücke mit den jeweils angrenzenden Zähnen verbunden

      Bei Punkt 1 habe ich persönlich eine innere Sperre (igitt - ein Metallstift!!!!), bei Punkt 2 werden die angrenzenden Zähne stark abgeschliffen, damit das befestigt werden kann (schade um die bis dahin guten Zähne).

      Wer hat schon Erfahrungen mit solchen Behandlungen? Mir graut es vor dem 16.06. - da habe ich den nächsten Besprechungstermin (falls das Provisorium bis dahin hält). Schmerzen habe ich jetzt im Moment keine mehr...

      Bitte um eure persönlichen Einschätzungen - hilfeeeeee!!!!!

    2. Sugarhazle
      Implantat is definitiv das bessere,und super.
      Will ich gerad auch machen lasse,weil mein ZA meint,Brücke is doof,weil da eben 2 gesunde Zähne geschädigt werden.
      Implantat is einfach das Beste dann.

    3. shorti100
      Ja, das hat meine ZA schon auch gesagt. Mir graut es aber so davor. Ich kann mir einfach nicht vorstellen (oder will es nicht), wie da so ein Metallstift in meinen Kiefer gebohrt wird... gruselig!
      Wahrscheinlich wird bei mir schon auch die Vernunft siegen, aber ich muß mich erst noch mit dem Gedanken anfreunden. Ich habe ja noch etwas Zeit. Jetzt muß ich mich mal als erstes um eine Versicherung kümmern. Ohne Versicherung würde es mich ca. 1.200 € kosten.

      Aber gerne noch weitere Einschätzungen...

    4. Beverly69
      Das Implantat dürfte die bessere Wahl sein, hab ich auch schon angekündigt bekommen,
      wenn eine spezieller Zahn hinüber ist ...

      Hast du hier schon mal geschaut (hab nur mal was als Beispiel rausgesucht ...)
      http://www.medikompass.de/p_104534_Z...se_Kombination
      und das kennst du auch schon ??? :
      http://www.implantate.com/implantat.php

      Zahnarztkosten sind heutzutage auch nicht mehr feststehend, manchmal lohnt sich ein Vergleich ..

      LG Beverly

    5. kaathi85
      Hi Shorti,
      ohje du arme... Sowas steht mir bald auch bevor, da mein einer Zahn trotz Wurzelbeh. und Wurzelspitzenresektion noch Probleme macht und sicher noch raus muss
      Du weißt aber schon, dass du bei der ZAhnzusatzversicherung für Zahnersatz je nach Anbieter ne Wartezeit von 5-8 Monaten hast, bis du da Leistungen in Anspruch nehmen kannst? Das ist im Moment mein Problem, ich warte noch da es noch net brenzlig ist mit den Schmerzen.
      Ich wäre da vorsichtig, dass dein Zahnarzt quasi die Krankenkasse anschwindelt...Das ist haftungstechnisch wahrscheinlich riskant, und wenn die KK das rausbekommt ist was los. Ist sicher Ermessenssache des Arztes, aber doch ein bissl heiß.
      Dazu kommt noch, dass du bei Abschluss einer Zahnzusatzversicherung angeben musst, ob du momentan eine Zahnbehandlung laufen hast oder nicht. Wenn du ja angibst, kommst du leider bei vielen Anbietern garnicht in die Versicherung rein. Und diese Aufnahmefragen sollten auf jeden Fall wahrheitsgemäß beantwortet werden. ANdernfalls kann die Versicherung ihre Leistungen einstellen oder sowas - musst mal in den Vers.bedingungen lesen.
      Ich kann dir die CSS flexi empfehlen, die hab ich seit letztem Jahr:
      http://css-flexi.zahnzusatzpolice.de...i-zahnarztplus
      Hab zwar noch keine Leistungen in Anspruch genommen, aber hab da ausgiebig vergleichen und die schneidet sehr gut ab.

      Drücke dir die Daumen!

      Liebe Grüße
      Kathi

    6. Katrina
      Ich weiß ja nicht, welchen Zahn es betrifft, aber ein Implantat ist schon eine absolut perfekte Lösung,
      gerade wenn es sich um einen Schneidezahn handelt. Mein Mann leidet unter Paradontose und mußte
      sich vor 3 Jahren so einer Operation unterziehen. Ihm wurden 4 Implantate gesetzt im Oberkiefer.
      Du brauchst echt keinerlei Angst zu haben vor diesem Metallstift, denn der verbindet doch nur die
      Krone mit dem Kiefer, sodaß Du nichts davon spüren kannst. Wir konnten leider nicht auf eine
      Versicherung zurückgreifen aber wir haben es nie bereut, soviel Geld dafür ausgegeben zu haben.

      LG Katrin

    7. Geier
      Hallo, gleich ne frage: Ist der Zahnwurzel in Ordnung?

      Wenn ja, dann würde ich es mit Keramikstift versuchen und Krone drauf.

      Impl. ist schön, aber ein Schritt weiter, das kann man dann machen, wenn der Wurzel nichts mehr taugt.

      War 10 Jahre ZH.

    8. shorti100
      @kaathi:
      ja klar, das mit der Wartezeit wusste ich natürlich. Mein Mann schaut jetzt mal bei sich in der Arbeit, die haben da eine Versicherung an der Hand, wo die Mitglieder auch bei Zähnen keinerlei vorherige Wartezeit haben. Mal sehen, ob das auch für Ehefrauen gilt.... Diese css-Versicherung hat mir mein ZA auch empfohlen. Aber der kann mir ja auch viel erzählen...?

      @katrina:
      Naja, Schneidezahn ist es nicht. Ich weiß gar nicht, wie der heißt. Ist schon bissl weiter hinten, aber z.B. beim Lachen würde man doch die Lücke sehen. Es ist für mich auch gar keine Frage, ob ich den ersetze. Mit Lücke würde ich mich nicht mehr wohl fühlen!

      @Geier:
      Also die Zahnwurzel dürfte schon i.O. sein. Zumindest war an dem Stück, das sie rausgeholt hat, keine Wurzel dran. Als ich heimkam, habe ich auch zu meinem Mann gesagt, ob man da nicht was anderes machen könnte? "Einfach" irgendwie ein Stück wieder dran und dann eine Krone drauf - aber ich habe ja echt keine Ahnung. Das reimt man sich halt so zusammen...

      Naja, mal sehen, wie lange meine Provisorium hält - ich hoffe sehr lange. Heute beim Frühstück gings schonmal nicht sooo gut. Vom Brot abbeißen tut schon weh. Ich esse jetzt halt komplett auf der anderen Seite.

    9. sanarella
      Wenn du dir eine Zusatzversicherung suchst musst du aber doch erst einmal ein paar Monate/Jahre reinbezahlt haben. Die zahlen doch nicht sofort und doch schon gar nicht wenn schon Schäden da sind so wurde mir das erzählt . Ist mir auch geraten worden eine Zusatzversicherung zu machen.

      Die Barmenia kann ich dir da empfehlen wäre laut meinem Zahnarzt am besten und hat glaube auch am besten abgeschnitten.
      LG
      Sanna

    10. Summerlove
      Hallo,
      du hast eingangs geschrieben, es war ein wurzelbehandelter Zahn. Wurde die Wurzel da schon gezogen? Falls ja, ist der Zahn tot. Dann ist es kein Wunder das der jetzt gebrochen ist. Irgendwann passiert das, muss aber nicht.

      Ich habe selber ein Implantat drin und bin total glücklich damit! Es hat sehr viel gekostet, aber war mir egal. Ist ein Backenzahn, eine Brücke ging leider nicht. Aber ich wollte den oberen Zahn nicht verlieren (mit Mitte 30 wohl bemerkt) und habe mich für das Implantat entschieden. Den Zahn ziehen war ein Witz, das waren nicht mal 5 Minuten, da er (die Wurzel wurde gezogen vor einigen Jahren) bereits locker im Bett war und sich eine Zyste angesiedelt hat, an der gekappten Wurzelspitze, da ich schon eine WSR hinter mir hatte.
      Insofern wollte ich das Teil nur noch loswerden!

      Das Implantat setzen war auch nicht schlimm. Ich hatte mir vorher selber unnötig Panik gemacht. War 2006 gewesen. Ich habe mich vorher im Internet über einen guten Implantologen informiert und auch einen gefunden. Der bohrt in den Kieferknochen ein Loch, aber man merkt natürlich nichts. Dann wird der Stift reingeschraubt und da kommt erstmal noch nicht die Krone drauf. (so war es bei mir, es gibt aber auch Sofort-Implantate). Jedenfalls nach 6 Monaten wurde dann die Krone gesetzt und mit Zement draufgeklebt. Ich habe mich für eine Keramik-Version entschieden (ich wollte kein Gold) und bin echt happy damit. Ich hatte bis dato keinerlei probleme damit.
      Es gibt 10 Jahre Garantie auf das Implantat, aber nur wenn man regelmässig die Prophylaxe beim Zahnarzt macht. Aber ist kein Problem, das macht man 3x im Jahr und fertig.

    11. sindyrella
      Hallo. Ich misch mich auch mal kurz ein. Ich habe 8 Jahre in der Kieferchirurgie gearbeitet. Wir haben fast nur Implantate gesetzt. Erstmal ist das kein Metall sondern Titan. Titan ist aufgrund seiner chemischen Oberflächenbeschaffenheit nicht vom Körper erkennbar uns somit gibt es da auch die wenigsten Probleme. Es gibt heutzutage auch schon Implantate aus Vollkeramik. Aber für den Molarenbereich steckt die Entwicklung noch ein bißchen in den Kinderschuhen. Ich würde Dir auf jeden Fall zu einem Implantat raten. Allerdings rennt ein Implantat auch nicht weg. Nehmen wir mal an Du läßt Dir eine Brücke machen. Die hält dann so im Durchschnitt 15 bis 20 Jahre. Länger nicht. Da ja auch die Brückenpfeiler auch Zähne sind und die auch nur eine begrenzte Lebensdauer haben. Dann könnte man rein theoretisch nach den 15 Jahren auch noch ein Implantat machen. So ein Implantat hält gute 30 Jahre und länger. Wichtig ist, das Du es Dir von einem Spezialisten machen läßt. Glaube mir das lohnt sich. Ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Und achte auch auf die Qualität der Implantate. Gibt viele Firmen. Auch billige die nichts taugen und teuer verkauft werden. Straumann, Brannemark, Cemlock sind zum Beispiel Implantatfirmen. Ich schwöre auf Straumann. Die halten was sie versprechen und die Forschung bei denen ist echt spitze. Selbst habe ich noch kein Implantat aber eins weiß ich sollte mir mal ain Zähnchen fehlen, würde ich mir nur ein Implantat machen lassen. Hoffe konnte Dir ein bißchen helfen.

    12. shorti100
      So, jetzt ist die Ka....e am Dampfen!
      Heute ist beim Zähneputzen das Provisorium schon mal flöten gegangen.... Habe um 16.15 Uhr heute wieder einen Termin beim ZA. Mal sehen, was heute gemacht wird: gleich raus oder was?
      Mädels: ich hab Schiiiiiiißßßßßß!
      Zähneziehen ist bei mir sooo lange her. Habe bisher nur 2x einen Weisheitszahn rausbekommen. Naja, ist schon lange her, kann mich nicht mehr so genau dran erinnern. War nicht toll, aber ging schon glaube ich. Mein ZA mußte sich damals mit seinem ganzen Körper (und der Mann ist nicht klein....) reinstemmen um die Dinger rauszukriegen...

      Hätte heute Nachmittag eigentlich einen Nageltermin mit meinem treuesten Modell gehabt (das wäre mir durchaus lieber gewesen). Aber sie liegt krank im Bett. - Ein ganz schlechter Tausch finde ich....

      Also mal sehen, mit wieviel Zähnen ich heute Nachmittag wieder nach Hause komme...

    13. shorti100
      Zitat Zitat von sindyrella Beitrag anzeigen
      Hallo. Ich misch mich auch mal kurz ein. Ich habe 8 Jahre in der Kieferchirurgie gearbeitet. Wir haben fast nur Implantate gesetzt. Erstmal ist das kein Metall sondern Titan. Titan ist aufgrund seiner chemischen Oberflächenbeschaffenheit nicht vom Körper erkennbar uns somit gibt es da auch die wenigsten Probleme. Es gibt heutzutage auch schon Implantate aus Vollkeramik. Aber für den Molarenbereich steckt die Entwicklung noch ein bißchen in den Kinderschuhen. Ich würde Dir auf jeden Fall zu einem Implantat raten. Allerdings rennt ein Implantat auch nicht weg. Nehmen wir mal an Du läßt Dir eine Brücke machen. Die hält dann so im Durchschnitt 15 bis 20 Jahre. Länger nicht. Da ja auch die Brückenpfeiler auch Zähne sind und die auch nur eine begrenzte Lebensdauer haben. Dann könnte man rein theoretisch nach den 15 Jahren auch noch ein Implantat machen. So ein Implantat hält gute 30 Jahre und länger. Wichtig ist, das Du es Dir von einem Spezialisten machen läßt. Glaube mir das lohnt sich. Ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Und achte auch auf die Qualität der Implantate. Gibt viele Firmen. Auch billige die nichts taugen und teuer verkauft werden. Straumann, Brannemark, Cemlock sind zum Beispiel Implantatfirmen. Ich schwöre auf Straumann. Die halten was sie versprechen und die Forschung bei denen ist echt spitze. Selbst habe ich noch kein Implantat aber eins weiß ich sollte mir mal ain Zähnchen fehlen, würde ich mir nur ein Implantat machen lassen. Hoffe konnte Dir ein bißchen helfen.

      Oh, das ist lieb von dir; So ausführlich.
      Das macht dann auch nicht mein ZA, sondern da muß ich dann woanders hin. Meine Mama ist beim gleichen ZA und hat diese ganze Sache schon 1x hinter sich. Sie ist aber sehr zufrieden und hat keine Probleme...
      Welche Firma man dann aber letztendlich eingepflanzt bekommt, wird einem doch wahrscheinlich gar nicht gesagt, oder? Das müßte man ja dann fast schon bei der Terminvereinbarung erfragen, welche Firmen verarbeitet werden....

      Oh Mann, gut daß wir heuer "nur" mit dem Auto an die Ostsee im Sommer fahren und keinen Flug gebucht haben (unser armes Konto...)

    14. Summerlove
      Also Weisheitszähne sitzen viel fester im Kiefer als die anderen. Und da bei dem anderen eh schon ein Stück fehlt, wird das Teil rausgehebelt und gut. Da wird sich niemand gegen dich stemmen (kenne das aber auch von damals bei meinem 1. Weisheitszahn als der raus musste).

      Das Provisorium wird nie lange halten, das hatte ich auch alles durch. Also raus mit dem Teil! Der kann eh nicht mehr erhalten werden, wurde ja schon gesagt.

    15. Hexie
      Zitat Zitat von sindyrella Beitrag anzeigen
      Da ja auch die Brückenpfeiler auch Zähne sind und die auch nur eine begrenzte Lebensdauer haben.
      Vielleicht sollte ich hier ja auch als ehemalige ZMA (war ich 12 Jahre lang) eine Bresche für die Brücke schlagen.
      Zu sagen Brückenpfeiler sind auch nur Zähne und nur eine begrenzte Zeit haltbar will ich jetzt so nicht einfach
      stehen lassen.
      Wie lange hält dann ein Knie, o. ä.?
      Besonders wenn die Zähne die als Pfeiler in Frage kommen vielleicht schon gefüllt sind, kann man
      die Überkronung auch als Erhaltungsmaßnahme ansehen.
      Die Haltbarkeit der Brücke hängt an der Größe der Belastung, z.B. für wieviel fehlende Zähne muss
      die Last übernommen werden, an der Sauberkeit der Ausführung, Genauigkeit des Randschlusses
      u. Lage und und und........
      Eine gute Brücke hält gut und gerne bei normaler Pflege 20 Jahre. Dann nimmt man sie im
      Idealfall ab, präpariert nach, verlagert den Randschluß wieder unter den Zahnfleischrand
      und setzt eine neue ein.
      Ich will hier nicht von einem Implantat abraten, nicht, dass man mich falsch versteht,
      aber auch eine Brücke ist eine gute Lösung. Im Endeffekt hängt es immer ein bischen an den individuellen
      Faktoren was für Dich das Richtige ist.
      Wenn Du unsicher bist hole dir ruhig eine zweite Meinung von einem anderen ZA ein, soviel Zeit
      muss sein.

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