Arbeitsplatzbeleuchtung

Arbeitsplatzbeleuchtung

Der Arbeitsbereich der Fingernagelmodellistin sollte so ausgeleuchtet sein, dass es auch bei längerem Arbeiten nicht zu Ermüdungserscheinungen kommt und die Augen nicht überanstrengt werden. Am günstigsten sind Leuchten, die nicht blenden und den Arbeitsbereich so beleuchten, dass das Licht gleichmäßig verteilt ist. Entscheidendes Kriterium für die Beleuchtungsauswahl ist die benötigte Helligkeit. Die Lichtenergie wird in Lumen gemessen. Um eine optimale Ausleuchtung zu gewährleisten, ist eine hohe Lumenzahl des Leuchtkörpers notwendig.

Lux bezeichnet das Beleuchtungsstärkeverhältnis von Lichtstrom und beleuchteter Fläche. Ein Lux ist demnach ein Lumen pro Quadratmeter. Nach der Arbeitsstättenverordnung sollten in Arbeitsbereichen der Kosmetik auf eine Fläche von einem Quadratmeter mindestens 750 Lux auftreffen. Lampen, die das Licht als Punkt ausstrahlen, wie es bei Halogenstrahlern der Fall ist, sind als Arbeitsplatzbeleuchtung nicht geeignet. Zu empfehlen sind entsprechende Leuchtstoffröhren, da sie mit einer geringen Wattzahl eine große Helligkeit mit hoher Lumenzahl erzeugen.

Die Lampe selbst sollte fest am Arbeitstisch befestigt werden können und sich flexibel in verschiedene Positionen bringen lassen. Insgesamt sollte nicht nur der direkte Arbeitsplatz, sondern auch der gesamte Raum, in dem gearbeitet wird, gut ausgeleuchtet sein, da die Augen auch auf starke Lichtunterschiede mit Müdigkeit reagieren. Um unangenehme Überraschungen zu vermeiden, muss außerdem darauf geachtete werden, dass die Farben durch das Leuchtmittel nicht verfremdet werden. Zu verwenden sind farbtreue Leuchtmittel nicht unter 5000 Kelvin, weil erst diese der Helligkeit des Tageslichts entsprechen.

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