Darier-Krankheit

Darier-Krankheit

Seltene Hautkrankheit die eine Nageldeformierung mit sich führt. Es bilden sich etwa linsengroße bräunliche, krustige und von einem starken Geruch begleitete Knötchen. Es handelt sich um eine Erbkrankheit, die in den meisten Fällen während der Pubertät, also im Alter von 12 bis 18 Jahren auftritt. Die Anomalien treten in der Regel an Kopf und Gesicht auf. Greifen die Verkrustungen auf Achsel-, Arm- und Leistenbeugen über, sondern sie dort einen starken Geruch ab. Charakteristische Nageldeformierungen der Darier-Krankheit sind Längsrillen in der Nagelplatte von rötlicher oder weißer Farbe. An der freien Nagelspitze, an dem sich das Ende der Rillen befindet, zeigt sich die Nagelplatte stark verdickt. Ohne Behandlung nimmt die Krankheit einen chronischen Verlauf. Durch die begleitende Störung des Immunsystems können Bakterien und schädliche Mikroorganismen wie Pilzsporen leicht in die oberen Hautschichten gelangen und Infektionen auslösen. Die Nageldeformierungen können äußerlich nicht behandelt werden. Wirkstoffe von Salbenpräparaten können nicht durch die Nagelplatte dringen, um dort eine Heilung zu begünstigen. Es können lediglich die Erscheinungen mit kosmetischen Mitteln kaschiert werden. Mit einer Nagelmodellage oder auch einem Naturnagelüberzug lassen sich die unschönen Deformierungen gut kaschieren.

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