Dermatophyten

Dermatophyten

Spezielle Gruppe von Fadenpilzen, die sich auf das Wachstum in der Haut, den Haaren und der Nägel spezialisiert hat. In der Medizin hat eine Infektion mit Dermatophyten die Bezeichnung Tinea. Die Fadenpilze sind mit den spaltenden Enzymen wie Keratinasen, Elastasen und Kollagenasen ausgestattet. Diese ermöglichen es den Dermatophyten, die Proteine und Strukturen in der menschlichen Haut aufzulösen. Somit können sie sich perfekt ansiedeln und Infektionen hervorrufen. Diese bleiben in den meisten Fällen lokal begrenzt. Sie können an den verschiedensten Körperregionen vorkommen. Am bekanntesten ist der Fußpilz. Dieser wird in seinen Anfangsstadien oft nicht wahrgenommen, da er mit seinem langsamen Wachstum erst spät als unangenehm empfunden wird. Die Therapie ist umso schwieriger, je weiter die Infektion fortgeschritten ist. Eine schlechte Durchblutung erhöht das Risiko einer Infektion. Oft finden sich Dermatophyten in Gemeinschaftsumkleiden, Sporthallen und Schwimmbädern. Einige Arten werden auch mit Haustieren in Verbindung gebracht. Gegenstände, die mit Haustieren engen Kontakt haben, können eine Infektionsquelle sein. Andere Arten wieder finden sich im Erdboden. Bei Gärtnern und Landarbeitern können diese zu Infektionen führen. Behandelt werden die Pilzinfektionen mit Salben, Sprays und Tinkturen. Eine orale Therapie kann nötig sein, wenn die Infektion in tiefere Hautschichten gedrungen ist. Haben sich die Parasiten in die Haut eingenistet, fängt sie an zu jucken, schuppt und rötet sich. Außer auf der Haut zeigt sich die Erkrankung auch an Nägeln und Haaren.

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