Fiberglassystem

Fiberglassystem

System aus zwei Komponenten. Selbstklebende Streifen aus Fiberglasgewebe und dem Kleber Resin. Dieser wird mit Hilfe eines Aktivators ausgehärtet. Die Haftung dieses Systems ist besser als die des UV-Gel-Systems oder des Pulver-Liquid-Systems. Es wird als Alternative bei Nägeln eingesetzt, die von Natur aus feucht oder fettig sind und bei denen die sonst angewendeten Systeme scheitern. Wegen seiner spröden Eigenschaft ist es nicht für die extreme Verlängerung geeignet. Gut etabliert hat es sich allerdings als Reparatursystem.

Als erstes wird der Nagel mit Resin überzogen. Der Kleber muss gleichmäßig verteilt sein und darf nicht in den Nagelfalz laufen.

Wird das Resin mit einem Aktivator ausgehärtet, der in Sprayform vorliegt, sollte ein Mindestabstand von 30 Zentimetern zum Nagel eingehalten werden. Ist der Aktivator flüssig, muss er sparsam eingesetzt werden. Im Verlauf der Aushärtung entsteht eine Hitzeentwicklung. Ist diese zu stark, kann es zu Vertiefungen in der Nageloberfläche kommen. Soll der Nagel nicht nur verstärkt, sondern auch verlängert werden, kann zuvor ein Tip angesetzt werden.

Das Fiberglasgewebe wird so zurechtgeschnitten, dass es den Nagel zu ungefähr zwei Dritteln des Nagelbettes bedeckt. Mit ausreichend freiem Rand zur Nagelfalz wird das Gewebe auf dem Fingernagel platziert und blasenfrei angedrückt. Das Gewebe wird jetzt gleichmäßig von außen nach innen mit Resin getränkt. Es darf wieder kein Kleber in den Nagelfalz laufen. Es wird wieder mit Aktivator ausgehärtet und weitere zwei bis drei Schichten Resin aufgetragen. Die Modellage wird zum Abschluss mit einer Softfeile in die gewünschte Form gebracht. Glanz wird mit einer Polierfeile erreicht.

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