Geschichte

Geschichte

Nagelpflege hat eine jahrhundertealte Tradition. Schon im 14. Jahrhundert trugen adelige Spanierinnen fast 20 Zentimeter lange Fingernägel. Diese wurden extra poliert, um damit besonders beeindrucken zu können. In der Zeit um das Jahr 1900 entdeckten auch hierzulande Frauen die besondere Pflege der Fingernägel. Mit Metallscheren wurden die Hautanhangsgebilde geschnitten und mit Metallfeilen in Form gebracht. Farbig getönte Puder und Cremes wurden intensiv in die Nägel massiert, um ihnen zusätzlichen Glanz zu geben. Schon kurze Zeit später wurde der erste glänzende Nagellack erfunden, der mit feinen Pinseln aus Kamelhaar aufgetragen wurde. Die Freude an der Verschönerung währte nicht lange. Oft hielt dieser Lack nur wenige Stunden. Erst Anfang der 30er Jahre wurde ein Nagellack entwickelt, der deckte und auch keine Streifen zog. Schon bald bekam eine aus Kalifornien stammende Frau ein Patent für künstliche Fingernägel. Diese konnten einfach auf dem natürlichen Nagel angebracht und wieder entfernt werden, ohne den Naturnagel zu beschädigen. Im Laufe der Jahre wurden von der Kosmetikindustrie immer neue Techniken entwickelt, um Fingernägel künstlich zu verlängern und zu verstärken.

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