Störungen der Nagelbildung

Störungen der Nagelbildung

Trotz ihrer geschützten Lage ist die Nagelmatrix äußerst anfällig für exogene, lokale und endogene Noxen. Physikalische und chemische Noxen und Medikamente können zu den unterschiedlichsten Nagelbildungsstörungen führen. Als exogen sind dabei zu nennen: Das Nagelbetthämatom, Leukonychia striata, Beau-Reil-Querfurchen, Onychodystrophia canaliformis, Onnychorrhexis, Onychoschisis, Unguis incarnatus, Onychogrypose, Arzneimittel-Onychophatie.

Lokalbedingte Nagelstörungen, die durch den Befall der Fingerhaut durch Dermatosen entstehen, zeigen sich mit der Schädigung von Nagelmatrix oder Nagelbett sehr unterschiedlich. Oftmals wird die Nagelbettveränderung durch ein Ekzem ausgelöst. Es kann sich mitunter aber auch um eine Nagelfalzveränderung bei Kollagenosen oder einen Nagelverlust bei Erythodermien handeln. Weitere Ursachen für die Erkrankung von Nagel und Nagelbett ist das Nagelkauen oder ein neurotisch-psychotisches Nagelartefakt.

Endogene Nagelbildungsstörungen betreffen in der Regel alle Nägel. Hier handelt es sich um Löffelnägel, Uhrglasnägel und Trommelschlägelfinger, das Yellow-Nail-Syndrom, Milchglasnägel, braune Nägel oder Half-and-half-nails.

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